1. Herren - Berichte der Saison 2017/18

JAAA! 1. Herren steigt in Verbandsliga auf

Langelsheim, 19:30 Uhr – Es war soweit, der stellv. Staffelleiter Torben Völkel übergab Pott und Wimpel an Co-Trainer Steffen Slabon und gab damit den Startschuss zur Meisterfeier! Den Pokal spendierte hierbei der Vorstand, damit „die Jungs auch etwas haben, woran sie sich festhalten und woraus sie trinken können“, so der strahlende 1. Vorsitzende Andreas Winkler. Zuvor zeigte die Mannschaft noch einmal eine überragende Defensivleistung im Spiel gegen den Tabellenletzten. Angeführt vom starken Georg Strub setzten wir uns am Ende deutlich mit 30:13 durch.

 

Zum Spiel ist nicht viel zu sagen. Langelsheim schaffte es kaum Lücken in unserer Abwehr zu finden. Wenn mal ein Gegenspieler durchkam, stand da noch Torwart Lionel Lütgering im Weg. Wir drückten mächtig aufs Tempo und so war das Spiel in der 10. Minuten beim Stand von 7:0 eigentlich schon entschieden. Der Halbzeitstand von 17:5 spricht Bände. Im zweiten Durchgang fehlte dann – verständlicherweise – vor allem im Angriff die Konzentration. Das tat der Feierstimmung allerdings keinen Abbruch, in den letzten zehn Minuten zogen wir die Zügel noch einmal an und so stand nach Abpfiff ein souveränes 30:13 auf der Anzeigetafel. Damit war die Meisterschaft und der Aufstieg in die Verbandsliga perfekt, der Jubel kannte keine Grenzen. Bereits in Langelsheim gab es die ein oder andere Bier- oder Sektdusche und auch der Inhalt der Magnumflasche wurde aus dem Pokal verköstigt.

 

Ich möchte mich an dieser Stelle – persönlich und im Namen der Mannschaft – für die großartige Unterstützung der Zuschauer während der gesamten Saison bedanken! Ein besonderer Dank geht auch an Kai-Olaf Reinemann, der einen nicht unerheblichen Anteil an diesem Erfolg hat!

 

Am Pfingstsonntag steht nun die offizielle Meisterfeier an, danach folgt eine ausführliche Analyse der Meistersaison. Bis dahin bleibt mir erstmal nur noch zu sagen: Kompliment an die gesamte Mannschaft, das war eine herausragende Saison! Bilder des Spiels und von der anschließenden Sause in Langelsheim gibt es in unserer Bildergalerie.

 


 

Herren - Landesliga:

MTV Groß Lafferde - SG Spanbeck/Billingshausen 36:27 (17:11)

Auch das letzte Heimspiel der Saison 2017/18 konnten wir siegreich gestalten. Gegen einen guten Gegner setzten wir uns am Ende deutlich mit 36:27 durch. Dabei zeigten erneut Felix Büttner und Lukas Bühn eine Galavorstellung in der Abwehr.

 

Spanbeck präsentierte sich als der erwartet unangenehme Gegner. Sie verfügen über eine ähnliche Spielanlage wie wir: In der Abwehr körperlich präsent und mit viel Tempo im Spiel. Wir hatten einige Probleme ins Spiel zu finden und so ging die SG mit 3:1 in Führung. Christian Preen erzielte in der 8. Minute vom Siebenmeterstrich das 5:5; ab diesem Zeitpunkt waren wir in der Partie. Die Abwehr stand nun überragend und Spanbeck fand keine Lösungen mehr. Innerhalb von zehn Minuten setzten wir uns auf 12:6 ab, auch die Auszeit der Gäste zeigte keine Wirkung. Trainer Bühn hatte die Mannschaft wieder hervorragend auf den Gegner vorbereitet und im Angriff wurden die Vorgaben genau umgesetzt. Kurz vor dem Halbzeitpfiff erzielte der erneut gut aufgelegte Sören Reuter das 17:11.

 

In der Kabine war allen bewusst, dass Spanbeck trotz Rückstand noch einmal 30 Minuten Vollgas geben wird. Angefeuert von zahlreich mitgereisten Zuschauern kamen sie nun vermehrt über Rückraumshooter Andreas Badenhop zu einfachen Toren aus der zweiten Reihe. Torhüter Lionel Lütgering war an fast allen Würfen dran, er hatte heute aber ein wenig das Pech an den Händen und so ging der Ball immer irgendwie ins Tor. Da wir im Angriff aber weiter aufs Tempo drückten, konnte die SG nicht mehr entscheidend verkürzen.

 

So endet die Heimsaison wie sie begann, mit einem überzeugenden Sieg! Am Lafferder Busch haben wir jeden Gegner dominiert, der „kleinste“ Sieg war der Derbysieg gegen die SG Zweidorf/Bortfeld, hier konnten wir „nur“ mit fünf Toren gewinnen, alle anderen Partien konnten wir deutlich für uns entscheiden.

 

Nach dem Spiel bedankte sich die Mannschaft bei bestem Wetter mit Freigetränken für die Unterstützung. Trainer Bühn gab zum Abschluss noch zu Protokoll: „Wir haben jetzt 1,5 Schritte durch das Tor zur Meisterschaft gemacht, am Samstag wollen wir nun den letzten halben Schritt machen!“. (Steffen Slabon)

 

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Mit dem Sieg im Spitzenspiel haben wir das Tor zum Aufstieg weit aufgestoßen. Davor liegen mit den Spielen gegen zuletzt überzeugende Spanbecker und die HSG Langelsheim noch zwei Stolpersteine, die es zu überwinden gilt. Eine Niederlage dürfen wir uns dabei trotz zwei Punkten Vorsprung nicht erlauben, da seit dem 5. Spieltag (also schon über sechs Monate) noch ein Einspruch des MTV Moringen aus dem Spiel gegen die SG SpanBill offen ist. Das Spiel ging Unentschieden aus und Moringen fühlte sich von den Schiedsrichtern benachteiligt. Im schlimmsten Fall wird das Spiel neu angesetzt und so könnte der MTV noch auf neun Minuspunkte kommen. Nach Auskunft der Verantwortlichen soll über den Einspruch nun schnellstmöglich entschieden werden – Ausgang ungewiss. Um einer Meisterschaftsentscheidung am grünen Tisch, wie es damals die Fußballer von Arminia Vechelde schmerzhaft erlebt haben, zu entgehen, müssen wir die letzten beiden Partien mindestens genauso konzentriert angehen, wie die beiden letzten Spiele.

 

Die Spiele gegen die SG waren in der Vergangenheit immer sehr umkämpft. Spanbeck verfügt über eine sehr kompakte Abwehr mit zwei starken Torhütern. Im Angriff besticht das Team vom scheidenden Trainer Eddy Krüger durch Variabilität und Spielstärke. Man ist auf jeder Position gut besetzt, einer der Schlüsselspieler ist sicherlich Rückraumshooter Andreas Badenhop. Auch auf Kreisläufer Simon Henze gilt es besonders zu achten.

 

Wir wollen auch das letzte Heimspiel der Saison siegreich gestalten und so die Serie ausbauen. Dazu ist erneut eine konzentrierte Leistung erforderlich. Im Hinspiel fügte uns die SG den ersten Punktverlust zu, dabei waren wir vor allem in der Abwehr zu oft zu passiv, wodurch wir dem Gegner immer wieder zu einfachen Toren aus dem Rückraum einluden. Auch das Tempospiel der Spanbecker über die erste und zweite Welle, sowie die schnelle Mitte muss unterbunden werden. Sollte uns dies gelingen und steht die Abwehr wieder so sicher wie in den vergangenen Partien, so stehen die Chancen auf einen weiteren Heimsieg gut.

 

Die Mannschaft freut sich über jeden Zuschauer und möchte sich nach dem Spiel noch einmal besonders für die großartige Unterstützung beim Derby in Bortfeld bedanken. Kommt also zahlreich an den Lafferder Busch! (Steffen Slabon)

 


 

Herren - Landesliga:

SG Zweidorf/Bortfeld - MTV Groß Lafferde 25:36 (12:19)

Damit hatten im Vorfeld der Partie wahrscheinlich nicht viele gerechnet; Trainer Dennis Bühn war sich jedoch sicher: „Bringen wir die Leistung der Trainingswoche so auf die Platte, gewinnen wir das Ding deutlich“. Und er behielt recht, mit einer eindrucksvollen Vorstellung fügten wir der SG Zweidorf/Bortfeld die erste Heimniederlage der Saison zu und die war sicherlich schmerzhaft. Die Vorzeichen für den Gastgeber waren nicht optimal. Sie mussten in der Partie auf Torjäger Tobias Brümmer und Tobias Schulze verzichten. Kurz nach Anpfiff verletzte sich dann auch Stefan Waltermann und konnte nicht weitermachen. Gute Besserung an dieser Stelle!

 

Die Rahmenbedingung dieses Derbys waren perfekt: Viele Zuschauer fanden den Weg nach Bortfeld, darunter auch zahlreiche Lafferder Schlachtenbummler, die Stimmung war hervorragend. Die SG ging nach genau einer Minute durch Gerrit Büüs in Führung – es sollte die einzige Führung der Heimmannschaft im Spiel gewesen sein. Gestützt auf eine überragende Defensive um Felix Büttner und Lukas Bühn konnten wir uns schnell absetzen. Youngster Jan-Bennet Kanning erzielte in der 16. Minute das 8:4, spätestens ab diesem Zeitpunkt kamen wir richtig ins Rollen. Wir agierten im Angriff hochkonzentriert und leisteten uns wenig Fehler, so wurde immer wieder die Lücke in der Abwehr der Drachen gefunden. Ein ums andere Mal schlug der Ball im Zweidorfer Gehäuse ein. Den Schlusspunkt einer überragenden ersten Halbzeit setzte Tino Mrasek: Er konnte eine Sekunde vor Schluss das 19:12 erzielen. Die SG war sichtlich beeindruckt!

 

In der Halbzeitpause gab es nicht viel zu sagen: „Weitermachen, nicht nachlassen!“, war die Marschrichtung. Und die Mannschaft setzte dies zu 100 % um. Henrik Frühling sorgte mit einem Doppelschlag endgültig für klare Verhältnisse. Die SG kassiert im Schnitt nur 23,5 Gegentore pro Spiel. Im Kreisderby schenkten wir ihnen das 24. Gegentor bereits in der 38. Minute ein. Der Rest war dann nur noch Formsache. Es wurde fleißig gewechselt und jeder Spieler fügte sich nahtlos ein. Ein verdienter Sieg in überzeugender Manier, der SG-Trainer Michael Nechanitzky sichtlich den Geburtstag vermasselte.

 

Insgesamt war das auf jeder Position eine Topleistung, aus der man eigentlich niemanden hervorheben braucht. Ein Sonderlob hat sich dennoch Christian Preen verdient, der nervenstark und schnörkellos alle acht Siebenmeter im Tor der SG unterbrachte.

 

Jetzt heißt es volle Konzentration auf die letzten zwei Spiele. Es warten mit dem Heimspiel gegen Spanbeck und bei Absteiger Langelsheim noch zwei knifflige Aufgaben, die es zu lösen gilt. Ein großer Dank an die vielen mitgereisten Zuschauer, das hat Spaß gemacht! (Knut Slabon)

 

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Am Samstag ist es soweit, das lang ersehnte Gipfeltreffen steigt in der Bortfelder Sporthalle. Der Sieger der Partie wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit am Ende der Saison auch den verdienten Aufstieg feiern können.

 

Geht man nach dem Gesetz der Serie, so ist die Spielgemeinschaft in dieser Partie Favorit. Die Drachen verließen in ihrer neuen Halle das Parkett bisher stetig als Sieger und dies auch meistens deutlich. Hinzu kommt, dass wir in 2018 auswärts leider nur schwankende Leistungen zeigten. Daher kommt es uns vielleicht auch entgegen, dass wir in diesem Spiel mal nicht die Favoritenrolle tragen müssen. Ich gehe von einem spannenden Spiel vor gut gefüllten Rängen aus.

 

Nach dem Derbysieg am vergangenen Woche galt der Fokus umgehend dem Spitzenspiel. Die Mannschaft arbeitete im Training sehr konzentriert und die Bedeutung der Partie ist jedem bewusst. Gegen die SG muss jeder Spieler an seine Grenzen gehen, nur so können wir etwas aus Bortfeld mitnehmen. Die SG verfügt über eine sehr variable Spielanlage, in der Defensive beherrschen sie mehrere Formationen, von denen Trainer Nechanitzky im Spiel auch regelmäßig Gebrauch machen. Nechanitzky wird sicherlich besonders motiviert sein, da er sich gerne mit dem Aufstieg von der SG verbschieden würde.

 

Aus der Vorwoche gibt es noch personelle Fragezeichen. Einige Spieler kämpfen mit Blessuren, am Wochenende werden aber höchstwahrscheinlich alle dabei sein und auf die Zähne beißen. Wir werden auf jeden Fall mit einer schlagkräftigen Truppe nach Bortfeld reisen und alles für einen Sieg in die Waagschale werfen. Auch wenn wir in diesem Spiel nicht Favorit sind, wir haben uns mittlerweile an die Spitzenposition gewöhnt und wollen diese auch bis zum Ende der Saison nicht mehr hergeben.

 


 

Herren - Landesliga:

MTV Braunschweig III - MTV Groß Lafferde 27:24 (14:13)

In Braunschweig gab es erneut eine empfindliche Auswärtsniederlage. Es war zwar im Vorfeld mit Verstärkung zu rechnen, aber als mit Timon Wilken einer der Führungsspieler aus dem Drittligakader im Aufgebot stand, kam das doch etwas überraschend. Wilken war es auch, der dem Spiel dann in den entscheidenden Phasen seinen Stempel aufdrückte und so kam es zu der verdienten Niederlage.

 

Wir kamen ganz schlecht in die Partie und der MTV ging mit 4:1 in Führung, danach fingen wir uns und konnten in Führung gehen. Allerdings unterliefen uns über das ganze Spiel hinweg viel zu viele einfache Fehler, unter anderem wurden reihenweise Pässe nicht an den Mann gebracht. Auch im Abschluss hatten wir Probleme, so kamen die zuletzt starken Rückraumschützen Felix Büttner und Tino Mrasek überhaupt nicht in die Partie. Ihre Würfe gingen entweder am Tor vorbei oder waren leichte Beute für Wilken. Im Angriff konnten lediglich Sören Reuter und Henrik Frühling mit guter Trefferquote überzeugen.

 

Im zweiten Durchgang war es dann ein enges Spiel. Leider setzte sich hier der Trend der ersten Halbzeit fort. Immer wenn wir die Chance hatten davonzuziehen, luden wir die Braunschweiger durch Fehlpässe oder unüberlegte Abschlüsse zu einfachen Toren ein. In der entscheidenden Phase konnte sich Braunschweig auf drei Tore absetzen, wir kamen wieder heran und machten dann wieder zu viele Fehler. Nun rissen die Braunschweiger „Aushilfen“ das Spiel endgültig an sich, Timon Wilken parierte stark gegen Georg Strub und vorne traf Torben Albrecht bei angezeigtem Zeitspiel. Statt Ausgleich war der MTV zwei Tore in Front. Braunschweig spielte immer wieder lange Angriffe, was die Schiedsrichter leider zu oft duldeten. So schafften es Albrecht und Stock immer wieder eine Lücke zu finden.

 

Unterm Strich eine verdiente Niederlage. Wir müssen es jetzt schleunigst wieder schaffen, die guten Trainingseindrücke auch auswärts auf die Platte zu kriegen. Sonst wird es schwer die Tabellenführung zu verteidigen. (Steffen Slabon)

 

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Nach dem überzeugenden Sieg im Spitzenspiel reisen wir am Samstag zur schwierigen Partie gegen die Drittvertretung des MTV Braunschweig. Die Braunschweiger befinden sich derzeit in akuter Abstiegsgefahr. Bei einem Spiel weniger belegt man punktgleich mit der HG Elm den drittletzten Tabellenplatz. Da es im Tabellenkeller wieder mal sehr eng zugeht, benötigt der MTV jeden Punkt. Die Braunschweiger konnten nach der soliden letzten Saison im zweiten Jahr in der Landesliga erst sechs Siege einfahren, davon fünf vor eigenem Publikum. Die Verantwortlichen des MTV haben dementsprechend reagiert und so gehört mit Malte Stock ein wurfgewaltiger und abwehrstarker Akteur der zweiten Mannschaft mittlerweile fest zum Kader. Auch andere Spieler der höherklassigen Mannschaften helfen öfter aus.

 

Das Hinspiel konnten wir nach Startschwierigkeiten mit 36:26 für uns entscheiden. Schlüssel zum Sieg war damals ein 12:0 – Lauf in der ersten Halbzeit. Zu Beginn des Spiels lieferten wir uns einige Fehlwürfe und Konzentrationsfehler, sodass die Mannschaft von Holger Weyhe mit 8:5 in Führung gehen konnte. Dies dürfen wir uns im Rückspiel nicht erlauben, da die Braunschweiger einen ähnlichen Lauf in eigener Halle mit den Zuschauern im Rücken zu verhindern wissen. Wie gegen Moringen müssen wir von der ersten Sekunde wach sein und den Gegner unter Druck setzen. Wichtig wird auch sein, dass in der Abwehr von Anfang an konzentriert gearbeitet wird, hier gilt es besonders den bereits erwähnten Malte Stock und Felix Plath im Auge zu behalten. Sollte dies nicht gelingen, so wird es sicherlich alles andere als einfach.

 

Mit Blick auf die Tabelle ist es im Vergleich zur Vorwoche eher eine leichte Aufgabe. Allerdings ist dies definitiv nicht der Fall, die Braunschweiger werden um jeden Zentimeter kämpfen und haben in diesem Spiel nichts zu verlieren. Wir hingegen dürfen uns keinen weiteren Ausrutscher erlauben und müssen daher mit der gleichen Einstellung wie am vergangenen Wochenende ins Spiel gehen. Die personellen Voraussetzungen sind gut, Lionel Lütgering steht wieder zur Verfügung und auch Gerrit Marris wird dabei sein können. (Steffen Slabon)

 


 

Herren - Landesliga:

MTV Groß Lafferde - MTV Moringen 32:26 (18:14)

Das war die erhoffte Reaktion auf die Niederlage in Northeim. Angeführt vom überragenden Tino Mrasek gelang uns ein Start-Ziel-Sieg im Spitzenspiel gegen den MTV Moringen. Mit dem Sieg konnten wir den Vorsprung auf den MTV wieder auf vier Punkte ausbauen.

 

Die Wichtigkeit der Partie war schon beim Aufwärmen zu spüren, dementsprechend brauchte Dennis Bühn in der Kabine auch keine großen Worte mehr, um die Mannschaft zu motivieren. Die Vorzeichen standen gut: Wir mussten lediglich studienbedingt auf Torhüter Lionel Lütgering verzichten. Für ihn stand erneut Finn Härtel im Kader.

 

Im Tor begann aber Florian Frühling, der am Freitag zum ersten Mal Vater geworden ist. Er war von Beginn an im Spiel und konnte gleich einige Bälle entschärfen. Gestützt auf seiner Leistung konnten wir immer ein Tor vorlegen. Im Angriff spielte Tino Mrasek wie entfesselt auf: Er erzielte in der 10. Minute bereits sein siebtes Tor. Folglich wurde er dann auch in Manndeckung genommen. Darauf hatten wir uns im Training gezielt vorbereitet und so war es allen voran Sören Reuter, der die Räume zu nutzen wusste. In der Defensive hatten wir im ersten Durchgang noch Probleme mit dem starken Moringer Rückraum, sodass Trainer Bühn zu kleineren Umstellungen gezwungen war, die dann aber glücklicherweise Wirkung zeigten. So konnten wir uns bis zur Halbzeit auf 18:14 absetzen.

 

Die Marschrichtung für die zweite Halbzeit war klar, den Druck weiter hochhalten und mehr Stabilität im Mittelblock. Das setzten die Spieler dann auch genauso um. Georg Strub und Lukas Bühn machten jetzt die Abwehr dicht, Moringen musste sich jedes Tor hart erarbeiten. In der 50. Minute erzielte Henrik Frühling nach einem Ballgewinn in Unterzahl das 28:22, das war die Vorentscheidung. Kurz vorher kam Finn Härtel für Florian Frühling in die Partie und hielt einen Siebenmeter. Er blieb dann für die letzten zehn Minuten auf dem Feld und belohnte sich noch mit einigen starken Paraden. Am Ende war es ein verdienter und wichtiger Sieg, eine solche Leistung brauchen wir nun auch in den letzten fünf Partien.

 

Der Sieg wurde im Anschluss noch bei der Pinkelparty von Florian Frühling gefeiert, ab jetzt müssen wir uns konzentriert auf das knifflige Spiel bei der Drittvertretung des MTV Braunschweig vorbereiten. (Steffen Slabon)

 

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Nach der vorösterlichen Niederlage beim Northeimer HC steht nun das Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten aus Moringen am Lafferder Busch an. Die Moringer waren in Northeim größtenteils vor Ort und zeigten sich sicherlich zufrieden mit dem Ergebnis. Die verdiente Niederlage wurde schnell abgehakt, die Mannschaft zeigte sich über die Feiertage sehr engagiert und legte freiwillig Sonderschichten ein. Mittlerweile dürfte jedem die Lage bewusst sein, in der Vergangenheit schien es manchmal so, als ob einige Spieler die mahnenden Worte von Trainer Bühn nicht ganz ernst genommen haben.

 

Mit einem Sieg im Spitzenspiel würde man den MTV Moringen wieder distanzieren können, dies ist mit Blick auf die letzten sechs Spiele auch nötig. Im Führungstrio hat Moringen vom Papier her das leichteste Restprogramm, von daher dürfen wir uns nun keinen weiteren Ausrutscher mehr erlauben.

 

Im Hinspiel zeigten wir eine starke Leistung, vor allem die Abwehr stand über die komplette Spielzeit sicher und unser Rückzugsverhalten war sehr gut. So kam das Moringer Tempospiel nahezu kaum zur Entfaltung, auch den starken Rückraum um Clemens Warnecke hatten wir weitestgehend im Griff. Moringen hat im Laufe der Saison ebenfalls einen Trainerwechsel durchgeführt, so übernahm Peter Vollbrecht wieder das Ruder auf der Bank des MTV. Er ist am Lafferder Busch nicht unbekannt, lieferte man sich doch in der Vergangenheit schon einige Duelle in der Landesliga.

 

Wir wollen erneut unsere Heimstärke ausspielen und eine souveräne Leistung auf die Platte bringen. Aus einer sicheren Abwehr heraus sollen einfache Tore über den Gegenstoß erzielt werden. Im Gegenzug müssen wir erneut das starke Moringer Tempospiel unterbinden, hierzu ist über 60 Minuten eine konsequentes Rückzugsverhalten erforderlich. Der Positionsangriff muss endlich wieder strukturierter agieren, hier verließen wir uns zuletzt zu häufig auf Einzelaktionen. Leider ist die Personalsituation nicht ganz optimal, hinter einigen Spielern steht studien- bzw. berufsbedingt ein Fragezeichen. Daher werden wieder Spieler aus der MA – Jugend zum Einsatz kommen.

 

Die Mannschaft freut sich auf dieses Spitzenspiel zum Auftakt des „heißen Aprils“ und möchte mit den vielen Zuschauern im Rücken die Heimserie ausbauen und einen Schritt in Richtung Meisterschaft machen!

 


 

Herren - Landesliga:

Northeimer HC II - MTV Groß Lafferde

Samstag, 24.03.2018, 17:00 Uhr, SH NOH-Schuhwall

 

Während sich der Großteil der Landesliga schon in der verdienten Osterpause befindet, steht uns am Samstag eine knifflige Aufgabe bei der Drittligavertretung aus Northeim bevor. Beim NHC wechseln sich schon fast traditionell souveräne Heimsiege mit Auswärtsniederlagen ab. Allerdings schafften es die Northeimer zuletzt zweimal auch in der Fremde als Sieger hervorzugehen. Zuletzt tat sich auch der Tabellenzweite aus Moringen in der Schuhwallhalle sehr schwer und gewann nur knapp mit einem Tor Differenz. Wir sind also gewarnt.

 

Der NHC verfügt über einen routinierten Kader um Spielertrainer André Kühn. Zentrales Element in ihrem Spiel ist das Zusammenspiel mit seinem Zwillingsbruder am Kreis, Kai Kühn, der lange Jahre in der Oberliga- bzw. Drittligamannschaft aktiv war. Dazu kommt mit Jan-Hendrik Schmidt ein erfahrener Mittelmann und ein starkes Torhütergespann.

 

Im Hinspiel setzten wir uns deutlich mit 41:23 durch, hier reisten die Northeimer allerdings mit schmalen Kader an. Sie zeigten über das gesamte Spiel große Disziplin und viel Kampfgeist, dies wird uns auch am Samstag so erwarten. Der NHC wird versuchen uns mit einer kompakten Abwehr vor Probleme zu stellen und vorne im Angriff mit viel Geduld die Lücke suchen. Dementsprechend dürfen wir uns nicht aus der Ruhe bringen lassen.

 

Lukas Bühn kehrt nach zwei verpassten Spielen in den Kader zurück und wird der Abwehr hoffentlich wieder die aus der Hinrunde gewohnte Stabilität verleihen. Henrik Frühling knickte im Dienstagstraining um, hinter seinem Einsatz steht zur Zeit noch ein Fragenzeichen. Daher wird Jan-Bennet Kanning erneut zum Einsatz kommen. Torhüter Florian Frühling ist ebenfalls nicht mit von der Partie, dafür kommt mit Finn Härtel das nächste Eigengewächs aus der MA zu seinem Debüt in der 1. Herren. (Steffen Slabon)

 


 

Herren - Landesliga:

MTV Groß Lafferde - HG Rosdorf-Grone II

Samstag, 10.03.2018, 18:30 Uhr, Sporthalle "Am Lafferder Busch"

 

Nach dem Punktverlust am Wochenende geht es nun zu Hause gegen den Aufsteiger aus Rosdorf. Die HG ist mittlerweile in der Liga angekommen und sammelt fleißig Punkte für den Klassenerhalt. Besonders in eigener Halle weiß die Oberliga-Reserve zu überzeugen. Die letzte Niederlage war hier das Hinspiel gegen uns am 22.10.2017. Auswärts konnte zuletzt ein Sieg bei Mitaufsteiger Langelsheim eingefahren werden.

 

Schlüsselspieler der HG ist ganz klar Toptorjäger Marcel Schulz, der zuletzt gerne zweistellig traf. Schulz war jahrelang eine feste Größe im Oberligateam und zeigt Woche für Woche, dass er nichts verlernt hat. Außerdem verfügt Rosdorf mit Jannik Burgdorf über einen talentierten Linkshänder, der regelmäßig in der Oberliga eingesetzt wird und auch hier zuletzt überzeugen konnte. Rosdorf spielt im Angriff einen schnellen Ball und packt in der Abwehr ordentlich, aber nicht unfair, zu. Im Göttinger Vorort konnten wir uns souverän mit 38:24 durchsetzen, eine ganz starke Leistung zeigten Torhüter Lionel Lütgering und Linksaußen Marcel Waschke.

 

Wir wollen an die Leistung des letzten Heimspiels gegen die HSG Schoningen anknüpfen und die Heimserie weiter ausbauen. Der Punktverlust gegen die HG Elm wurde unter der Woche aufgearbeitet und die Mannschaft ist heiß auf das Spiel. Marcel Waschke wurde am letzten Wochenende nur für Strafwürfe eingewechselt, gegen Rosdorf sollte er wieder spielfähig sein. Unklar ist noch, ob Lukas Bühn rechtzeitig aus dem Urlaub zurückkehrt. Wahrscheinlich kommt Tim Kamradt aus der MA erneut zum Einsatz. (Steffen Slabon)

 


 

Herren - Landesliga:

HG ELM - MTV Groß Lafferde 33:33 (18:16)

Beim Tag der offenen Tore in Schöningen sind wir mir zwei blauen Augen davongekommen. Ein direkt verwandelter Freiwurf von Felix Büttner sicherte uns nach Abpfiff einen Punkt.

 

Es war das erwartet schwere Spiel und die HG spielte keinesfalls wie ein Tabellenletzter. Im Vorfeld der Partie wurde mehrfach vor dem starken Trio Fock, Kühne und Tirna gewarnt, die waren es dann auch, die dem Spiel ihren Stempel aufdrückten. Fock und Kühne schafften mit starken 1:1-Situationen immer wieder Räume, die ihre Mitspieler dann zu einfachen Toren nutzten.

 

Wir fanden wieder gut in die Partie und lagen schnell mit zwei Toren in Front. Elm konnte jedoch ausgleichen und ab da war es ein offener Schlagabtausch. Auf beiden Seiten offenbarten die Abwehrreihen große Lücken. Die gut aufgelegten Tino Mrasek und Felix Büttner legten immer ein Tor vor, Elm glich aus. Kurz vor Ende der Halbzeit dann eine kleine Schwächephase unserseits und die HG konnte erstmals in Führung gehen, beim Stand von 18:16 ging es in die Pause.

 

Die Halbzeitansprache von Dennis Bühn zeigte Wirkung und mit einem 5:0-Lauf in neun Minuten warfen wir uns erstmals drei Tore in Front. Die Abwehr stand nun deutlich sicherer und vorne nutzte Sören Reuter den Platz, der sich durch die Manndeckung gegen Tino Mrasek ergab. In der 43. Minute konnten wir die Führung auf vier Tore ausbauen, leider gab dies keine Sicherheit. Elm kam wieder heran und auf beiden Seiten fiel jetzt Tor um Tor. Fünf Minuten vor Schluss erhielt Tim Tillack eine Zeitstrafe, durch die Elm innerhalb kürzester Zeit ausgleichen konnte. Den erneuten Führungstreffer von Sören Reuter glich Nils Kühne postwendend aus. Dann eine ähnliche Situation wie beim Spiel gegen HSV Warberg/Lelm: Georg Strub wird gefoult, der Freiwurfpfiff blieb aus, auf der Gegenseite gab es dann für eine ähnliche Situation Strafwurf. Den letzten Angriff spielten wir lange aus, Elm schloss mit viel Kampfgeist jedoch jede Lücke. Die fand dann Felix Büttner letztlich erst nach dem Abpfiff, als er einen direkten Freiwurf abgefälscht noch im Tor unterbrachte.

 

Die HG Elm hat alles in die Waagschale geworfen, mit dem Kader und einer solchen Leistung wird man sicherlich noch die nötigen Punkte zum Klassenerhalt einfahren. Wir hingegen müssen vor allem unsere Abwehrleistung hinterfragen, die war über weite Strecken des Spiels viel zu einfach auszuspielen. Einen starken Eindruck hinterließ Tim Kamradt, der drei Tore erzielen konnte und auch in der Abwehr einen guten Job machte. (Steffen Slabon)

 

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Am Samstag steht uns eine vom Papier her leichte Aufgabe beim Tabellenletzten HG Elm bevor. Doch wir sollten uns von der Tabellensituation nicht täuschen lassen, da HG-Trainer René Libbe in der Winterpause einige Routiniers reaktivieren konnte. Mit diesen Verstärkungen wurden zuletzt achtbare Ergebnisse erzielt, für einen Sieg reichte es jedoch nur gegen den Aufsteiger aus Langelsheim. Wir sind aber definitiv gewarnt, die Kreisrivalen aus Edemissen und Zweidorf konnten sich zuletzt nur knapp in Schöningen durchsetzen, Zweidorf lag sogar lange zurück. Die Spielgemeinschaft aus Schöningen und Schöppenstedt befindet sich mitten im Abstiegskampf und wird daher sicherlich bis zum Umfallen um die Punkte kämpfen.

 

Im Hinspiel agierte die HG in der Abwehr sehr offensiv, was vor allem Georg Strub sehr entgegen kam. Er konnte damals mit elf Toren überzeugen. Auf Grund der Zugänge erwarte ich diesmal allerdings eine kompakte 6:0-Abwehr. Im Angriff verfügt die HG mit Nils Kühne, Valerian Tirna und Christopher Fock über ein erfahrenes Trio, deren Kreise es zu stören gilt. Es wird sicherlich kein leichtes Spiel und wir müssen versuchen die Schöninger Abwehr spielerisch zu knacken; die Brechstange wird in diesem Spiel nicht das richtige Mittel sein. Deshalb setzte Trainer Dennis Bühn im Training verstärkt auf spielerische Elemente. Die Mannschaft nahm dies erfreulicherweise sehr gut an, sodass wir optimistisch in das Spiel gehen.

 

Die Personalsituation ist nicht ganz entspannt, Abwehrchef Lukas Bühn weilt im Skiurlaub und Christian Preen zog sich im Training vor dem Spiel gegen Schoningen eine Bänderverletzung zu. Marcel Waschke macht zwar weiterhin Fortschritte, ein Einsatz kommt aber wahrscheinlich noch zu früh. Aus diesem Grund wird Tim Kamradt aus der A-Jugend zu seinem Debüt im Trikot der 1. Herren kommen. Tim ist, ähnlich wie Lukas, sehr abwehrstark und vorne am Kreis sehr präsent.

 

Sigurt Grobe gratulierte nach der Niederlage seiner Drachen in Moringen schon zum Aufstieg, die Glückwunsche lehnen wir aber dankend ab. Uns stehen noch einige schwere Partien bevor und wir denken weiterhin nur von Spiel zu Spiel. Wir haben gegen Warberg gesehen, wie schnell man ausrutschen kann. (Steffen Slabon)

 


 

Herren - Landesliga:

MTV Groß Lafferde - HSG Schoningen/Uslar/Wiensen 34:24 (18:10)

Vor gut gefüllten Rängen, die HSG war mit einem Bus angereist, konnten wir unsere Heimserie souverän ausbauen und zwei wichtige Punkte einfahren. Schoningen ging gut vorbereitet in die Partie, so versuchte man schon vor dem Anpfiff durch taktische Maßnahmen Einfluss auf das Spiel zu nehmen. Trotzdem setzten wir uns am Ende deutlich mit 34:24 durch.

 

Die Mannschaft zeigte sich über die gesamten 60 Minuten sehr spielfreudig und war gegenüber den Vorwochen in der Abwehr wieder viel stabiler. So konnten wir uns gleich zu Beginn der Partie über einige Gegenstöße schnell absetzen. Im Positionsangriff zeigten sich die Rückraumschützen Felix Büttner und Tino Mrasek sehr treffsicher. Dies hatte zur Folge, dass der gegnerische Trainer nach 15 Minuten auf Manndeckung gegen die beiden umstellte. Die dadurch entstandenen Räume konnten dann Georg Strub und Sören Reuter immer wieder nutzen, so dass es beim Stand von 18:10 in die Kabine ging.

 

Im zweiten Durchgang wurde dann wieder viel gewechselt, dadurch ging ein wenig die Stabilität in der Abwehr verloren, vorne lief der Ball weiter gut. Allerdings wurden nun reihenweise klarste Chancen nicht genutzt, unter anderem scheiterten wir bei drei Strafwürfen am gut aufgelegten Schoninger Keeper. Bei konsequenter Chancenverwertung wäre ein noch höherer Sieg möglich gewesen. Dies ist aber auch der einzige Kritikpunkt, am Ende war es eine überzeugende Leistung der ganzen Mannschaft.

 

Auch die beiden Schiedsrichter Fabian Besser und Michael Franke zeigten eine sehr gute Leistung und ließen sich von den stimmungsvollen Fans der HSG nicht aus der Ruhe bringen.

 

Am nächsten Wochenende folgt dann das Auswärtsspiel gegen die HG Elm, bis dahin müssen wir noch an unserer Chancenverwertung arbeiten. (Steffen Slabon)

 

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Am Samstag steht nach einem spielfreien Wochenende und zwei Auswärtsspielen endlich wieder ein Heimspiel an. Zu Gast am Lafferder Busch ist die HSG Schoningen/Uslar/Wiensen aus dem Solling. Die HSG belegt derzeit mit einem positiven Punktekonto einen Platz im gesicherten Mittelfeld und wird in höchstwahrscheinlich nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben. Ihre Punkte holten sie hauptsächlich auf heimischen Boden, unter anderem wurde die SG Zweidorf/Bortfeld in Uslar bezwungen. Auswärts konnte man jedoch nicht viel Zählbares mitnehmen, lediglich ein Sieg bei Eintracht Braunschweig und ein Unentschieden in Lehre stehen auf dem Papier.

 

Das Hinspiel konnten wir mit kleinem Kader denkbar knapp für uns entscheiden. Dabei verwandelte Marcel Waschke nach Abpfiff den entscheidenden Siebenmeter zum 33:32. Die HSG kämpfte über die ganze Spielzeit verbissen und ließ sich auch von Rückständen nicht aus der Ruhe bringen, kurz vor Ende der Partie hatten sie das vielzitierte Momentum auf ihrer Seite, durch eine Abwehrumstellung konnten wir das Blatt aber noch einmal drehen. Erschwerend kam im Hinspiel dazu, dass Tino Mrasek nach knapp 10 Minuten mit einer berechtigten roten Karte ausschied. Dadurch mangelte es an Alternativen im Rückraum.

 

Die Personalsituation hat sich nun aber wieder entspannt. Lediglich Siegtorschütze Marcel Waschke fällt noch aus, er macht nach seinem Bänderriss aber bereits Fortschritte. Auch Gerrit Marris kehrt nach zwei Wochen Manöverübung mit der Bundeswehr wieder in den Kader zurück.

 

Die HSG verfügt über eine sehr ausgeglichene Mannschaft; besonderes Augenmerk sollte auf ihre rechte Angriffsreihe gelegt werden. Hier verfügen sie mit Alexander Laufer und Manuel Theiß über zwei starke Spieler, aber auch der restliche Rückraum strahlt immer Torgefahr aus und kommt oft über Eins-gegen-Eins-Situationen. Hiermit hatten wir im Hinspiel einige Probleme, auch weil die Schiedsrichter Schrittfehler nicht gerade konsequent ahnten.

 

Gegenüber den vergangenen Spielen muss die Abwehr weiter stabilisiert werden. In den letzten beiden Heimspielen konnten wir unsere Gegner jeweils unter 20 Toren halten, hieran soll angeknüpft werden, um so zwei weitere wichtige Punkte einzufahren.

 


 

Trainer Kai-Olaf "Kante" Reinemann gibt Traineramt sofort auf - Dennis Bühn übernimmt (23.02.2018)

Zehn Spieltage vor Ende der Saison, fast auf den Tag genau zwei Jahre nach Beginn seiner Trainertätigkeit, legt Kai-Olaf Reinemann sein Amt als Trainer der Landesligaherren des MTV Groß Lafferde mit sofortiger Wirkung nieder. 2016 übernahm Kai-Olaf „Kante“ Reinemann die Groß Lafferder 1. Herren als sie den drittletzten Platz der Landesliga belegten, stabilisierte das verunsicherte Team und schaffte verdient den Klassenerhalt. In der vergangenen Saison belegte die 1. Herren in der Endabrechnung einen souveränen 4. Platz und hielt sich frühzeitig aus dem Kampf um den Klassenerhalt heraus. In dieser Saison ist die 1. Herren unter Kai-Olaf Reinemann die Überraschungsmannschaft der Landesliga Braunschweig und führt diese mit 29:3 Punkten an.

 

Anfang der Woche verabschiedete sich Kante nach einem Gespräch mit dem Vorstand bei der Mannschaft. Hintergrund des Vorstandsgesprächs war die kommende Saison 2018/19 infolgedessen sich Kante entschloss, sein Traineramt mit sofortiger Wirkung niederzulegen. Das Traineramt übernimmt Dennis Bühn, der die Mannschaft kennt und vor allem mit den vielen jungen Spielern in der Jugend zusammengearbeitet hat. Unterstützt wird er dabei vom bisherigen Co-Trainer Steffen Slabon. Dennis sollte die Mannschaft eigentlich erst zur nächsten Saison übernehmen.

 

Wir alle bedanken uns bei Kante für die erfolgreiche Zeit mit ihm. 2016 sprang er sofort in der brenzligen Situation ein und half uns zum Klassenerhalt. In dieser Saison legte er den Grundstein für die tolle Saison, die wir jetzt erfolgreich fortführen und bestmöglich mit dem Aufstieg in die Verbandsliga krönen wollen. „Ich möchte mich persönlich noch einmal ausdrücklich für die letzten zwei Jahre bedanken, auch wenn mein Start mit einem Kreuzbandriss im ersten Spiel unter seiner Leitung alles andere als gut verlief. Kante war immer mit vollem Engagement trotz teilweise sehr hoher beruflicher Belastung dabei. Er hat die Mannschaft innerhalb kürzester Zeit wieder aufgebaut und zu einer schlagkräftigen Truppe geformt. Gerade das letzte halbe Jahr war von intensiver Zusammenarbeit und Erfolg geprägt. Für die Zukunft wünsche ich Dir, Kante, alles Gute!“, bedankt sich Co-Trainer Steffen Slabon bei Kai-Olaf Reinemann für die erfolgreiche Zusammenarbeit.

 


 

Herren - Landesliga:

BTSV Eintracht Braunschweig - MTV Groß Lafferde 27:39 (13:20)

Zurück in der Spur und letztlich ein deutlicher Auswärtssieg beim Aufsteiger aus Braunschweig. Spielerisch war es nicht immer eine Glanzleistung, es war jedoch keine einfache Partie auf rutschigem Parkett. Am Ende zählen die zwei Punkte, gerade auch weil die HSG Nord etwas beim Konkurrenten in Moringen gewann.

 

Zu den Ausfällen gesellte sich vor dem Spiel noch Tim Tillack, der Freitag noch mit Fieber im Bett lag. So lag die Verantwortung auf Linksaußen allein bei Christian Preen. Aus der 2. Herren waren noch Sebastian Meyer und Jan-Eike Straten dabei; beide konnten für nötige Entlastung sorgen und fügten sich nahtlos ein.

 

Wir brauchten einige Zeit, um ins Spiel zu finden. Braunschweig kam immer wieder aus dem Rückraum über unsere rechte Seite zu einfachen Toren, im Angriff schlossen wir zu unüberlegt ab und warfen den gegnerischen Torhüter warm. Glücklicherweise konnte Lionel Lütgering im Tor einige gute Möglichkeiten entschärfen. Mit der Einwechselung von Felix Büttner drehte sich dann das Blatt zu unseren Gunsten. Die Abwehr stand nun sicher und über einfache Ballgewinne kamen wir zu leichten Toren per Tempogegenstoß. Im Positionsangriff fand Büttner immer wieder die Lücke und erzielte Tore aus dem Rückraum. Von seiner Treffsicherheit lies sich nun auch Tino Mrasek anstecken, der immer besser in die Partie fand. Zu bemängeln war jetzt nur noch die Chancenauswertung, so scheiterten wir gerade von den Außenpositionen und bei Kontern am Braunschweiger Schlussmann, der sich eigentlich nur anwerfen lassen musste. Beim Stand von 13:20 ging es in die Kabine.

 

In der 37. Minute erzielte Robert Schröder dann die erste 10-Tore Führung, damit war die Partie entschieden. Wir wechselten nun im Rahmen der Möglichkeiten durch. Sebastian Meyer erzielte kurz nach seiner Einwechselung gleich seinen ersten Treffer und lies im Laufe des Spiels noch zwei weitere folgen. Kraft und Konzentration ließen jetzt mehr und mehr nach, sodass Braunschweig noch zu einigen leichten Toren kam. Unterm Strich sind 27 Gegentore wieder ein paar zu viel, aber dies war heute zu verkraften.

 

Am Ende war es ein verdienter Sieg in einem sehr fairen Spiel, der bei konsequenterer Chancenauswertung noch etwas höher hätte ausfallen können. (Steffen Slabon)

 

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Nach der ersten Niederlage am vergangenen Sonntag geht es nun erneut auf Auswärtsfahrt, wir sind am Samstag zu Gast beim Aufsteiger Eintracht Braunschweig. Die Eintracht ist nach einer langen Phase ohne Sieg scheinbar in der Liga angekommen. Am Wochenende konnte etwas überraschend beim VfL Lehre der erste Auswärtssieg gefeiert werden, vor einigen Wochen wurde zu Hause die SG SpanBill besiegt. Zudem würde Trainer Frank Pausewang seinem Heimatverein sicherlich gerne Schützenhilfe leisten. Wir sind also gewarnt.

 

Das Spiel gegen Warberg hat gezeigt, dass man jedes Spiel voll konzentriert angehen sollte. Dies wurde unter der Woche noch einmal thematisiert und daher wird die Mannschaft bestimmt eine entsprechende Reaktion zeigen. Die personellen Voraussetzungen sind allerdings nicht optimal, so fallen einige Stammspieler aus. Leider zog sich Marcel Waschke im Training der 2. Herren einen Bänderriss zu und fällt voraussichtlich vier Wochen aus. Daher ist es umso besser, dass Tim Tillack immer mehr in Form kommt. Eventuell wird der Kader mit Spielern der Reserve ergänzt. Trotz alledem werden wir eine schlagkräftige Truppe stellen.

 

Gegenüber der Vorwoche ist klar, dass sich die Abwehr wieder stabilisieren muss. 29 Gegentore waren eindeutig zu viel. Daran wurde im Training nochmal verstärkt gearbeitet. In der Offensive brauchen wir etwas mehr Struktur, gegen Warberg verzettelten wir uns zu oft in Einzelaktionen, die der HSV geschickt zu unterbinden wusste. So kamen wir im gebundenen Angriff nicht wirklich in Spielfluss.

 

Vielleicht war die Niederlage auch ein kleiner Dämpfer zum richtigen Zeitpunkt. Die Spieler haben die Lehren daraus gezogen. (Steffen Slabon)

 


 

Herren - Landesliga.

HSV Warberg/Lelm - MTV Groß Lafferde 29:28 (15:15)

Am Sonntag kassierten wir in Warberg die erste Niederlage, diese war auch durchaus verdient. Die Vorzeichen standen nicht gut: Gerrit Marris fehlte berufsbedingt und Abwehrchef Lukas Bühn signalisierte nach dem Aufwärmen, dass er verletzungsbedingt nicht mitwirken kann. Er wurde im Mittelblock schmerzlich vermisst.

 

Wir starteten gut in die Partie und lagen nach einer Minute 2:0 in Front. Die Abwehr stand zu diesem Zeitpunkt noch gut und über das Tempospiel setzten wir uns bis zur 15. Minute auf 10:6 ab. Dann erfolgte leider ein kompletter Einbruch. In der Defensive immer einen Schritt zu spät, im Angriff unplatzierte Würfe und technische Fehler. Warberg spielte befreit auf, insbesondere der A-Jugendliche Erik Gronde machte uns einige Probleme. Beim Stand von 15:15 wurden die Seiten gewechselt.

 

Nach der Pause konnten wir gleich auf 17:15 erhöhen, allerdings lief dann nicht mehr viel zusammen. Der HSV spielte die Angriffe geduldig aus und fand immer irgendwo eine Lücke in unserer Abwehr. So liefen wir bis kurz vor Schluss immer einem Rückstand hinterher. Drei Minuten vor Ende konnten wir wieder in Führung gehen und es deutete sich an, dass wir das Spiel noch zu unseren Gunsten drehen können. Allerdings gab die Führung keine Sicherheit, ein ausgebliebener Freiwurfpfiff, aus dem der Ausgleich per Konter resultierte, blieb aus. Eine Minute vor Schluss erzielten wir das 28:28, Warberg nahm eine Auszeit, acht Sekunden vor Schluss ließen wir einen freien Wurf aus zentraler Position zu, dieses Geschenk nahm Jonas Gronde dankend an und erzielte den Siegtreffer.

 

Unterm Strich vielleicht ein kleiner Dämpfer zur richtigen Zeit. Es wurde deutlich, dass man ein Spiel nicht mit 90% Prozent Einstellung gewinnen kann. Glückwunsch an Warberg zum verdienten Heimsieg. (Steffen Slabon)

 

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Nach einwöchiger Pause stehen wir am Sonntag vor einiger kniffligen Aufgabe bei der HSV Warberg/Lelm. Die Sieben von Trainer Daniel Heimann ist ein wenig die Wundertüte der Liga, gute und schlechte Leistungen wechseln sich regelmäßig ab.

 

Das Hinspiel konnten wir mit 41:24 deutlich für uns entscheiden, da hatten der HSV nicht viel entgegenzusetzen. Uns ist aber klar, dass es in der Helmstedter Kanthalle ein anderes Spiel wird, zu Hause wurde unter anderem gegen Spanbeck gewonnen und der SG Zweidorf/Bortfeld ein Punkt abgeknöpft. Wir sind also gewarnt. Die Warberger sind ein junges, technisch gut ausgebildetes Team, ergänzt durch einige Routiniers. Der Großteil der Spieler ist eher klein und quirlig, sie verfügen mit dem jungen Felix Schmidt aber auch über einen guten Rückraumschützen. Ähnlich wie wir, kommt der HSV viel über das Tempo. In der Abwehr beherrschen sie zudem einige unangenehme offensive Formationen.

 

Im Hinspiel war unser Rückraum kaum zu halten, so erzielte das Trio Büttner, Strub, Mrasek allein 21 Tore. Vor allem Felix Büttner konnte mit 8 Toren und einer starken Wurfquote überzeugen. Leider plagte er sich in den letzten Wochen mit einer starken Grippe herum, sodass er etwas Trainingsrückstand hat. Am Wochenende ist er hoffentlich wieder 100% einsatzfähig. Aber auch Christian Preen zeigte zuletzt starke Form, sodass wir hier über ausreichend Alternativen verfügen. Viel wird auch wieder von unserer Abwehr abhängen, die in den letzten beiden Heimspielen in Zusammenspiel mit den Torhütern unter 20 Gegentoren blieb. Im Angriff müssen wir die Ruhe bewahren und dürfen uns von der offensiven Abwehr nicht in überhastete Abschlüsse treiben lassen.

 

Die Konkurrenz aus Zweidorf und Moringen hat am Wochenende ihre Hausaufgaben gemacht, beide fuhren auswärts knappe Erfolge ein. Somit bleibt unser Vorsprung unverändert und wir müssen nachlegen. Dies wollen wir wieder aus einer sicheren Abwehr heraus über einfach Tore aus dem Tempospiel tun. (Steffen Slabon)

 


 

Herren - Landesliga:

MTV Groß Lafferde - VfL Lehre 35:18 (16:8)

Auch für Lehre gab es am Lafferder Busch nichts zu holen. Nach kleinen Startschwierigkeiten setzen wir uns am Ende deutlich mit 35:18 durch.

 

Der VfL begann im Angriff druckvoll, in der Defensive spielten sie eine sehr offensive Formation, was uns im Positionsspiel einige Probleme bereitete. Gut, dass im Tor wieder einmal Verlass auf Lionel Lütgering war, gerade von Außen hielt er einen Ball nach dem anderen. Ab der 10. Minute kam dann auch das Tempospiel ins Rollen, innerhalb von 10 Minuten setzten wir uns von 4:4 auf 13:4 ab, zu diesem Zeitpunkt war das Spiel so gut wie entschieden. Auch im Positionsspiel hatten wir uns nun besser auf die Gegner eingestellt, jedoch wurden einige klare Chancen leichtfertig vergeben. Beim Stand von 16:8 ging es in die Halbzeitpause.

 

Im zweiten Durchgang wurde dann wieder kräftig durchgewechselt, was dem Spielfluss kein Abbruch tat. Die Abwehr stand weiter kompakt und wir hielten das Tempo hoch. Florian Frühling stand mittlerweile zwischen den Pfosten und zeigte ebenfalls eine starke Leistung, er entschärfte unter anderem vier Siebenmeter. Deutlich wurde auch wieder die Ausgeglichenheit des Kaders, diesmal war es Christian Preen, der im Angriff immer wieder leichte Tore aus dem Rückraum erzielte und auch in der Abwehr sicher stand. Den Schlusspunkt setzte dann Robert Schröder mit einem Wurf aus der eigenen Hälfte ins leere Tor.

 

Unterm Strich ein weiterer überzeugender Heimsieg. Nun steht erstmal ein verdientes spielfreies Wochenende an, bevor es zum schweren Auswärtsspiel beim HSV Warberg/Lelm geht. (Steffen Slabon)

 

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Nach dem erfolgreichen Abschluss der Hinrunde begrüßen wir zum ersten Rückspiel den VfL Lehre am Lafferder Busch. Die Lehrschen belegen derzeit den 9. Platz und konnten sich durch den Derbysieg gegen den HSV Warberg/Lelm am vergangenen Wochenende etwas Luft im Abstiegskampf verschaffen. In den vergangenen Jahren setzten sich in den Duellen meist immer die Heimmannschaft durch, in dieser Saison gelang es uns jedoch diese „Tradition“ zu brechen und wir gewannen am ersten Spieltag mit 30:24 in Lehre. Das Spiel war geprägt von viel Kampf und in der ersten Halbzeit konnte sich keine Mannschaft richtig absetzen. Erst ab der 40. Minute gelang es uns durch eine Steigerung in der Abwehr entscheidend davonzuziehen.

 

Der VfL konnte auswärts schon einige Punkte einfahren, auch bei der SG Zweidorf/Bortfeld zog man sich achtbar aus der Affäre. Von daher müssen wir gewarnt sein und ähnlich dominant auftreten wie in der letzten Woche. Lehre verfügt mit Hannes Ermisch über einen routinierten Torhüter, der an einem guten Tag schwer zu überwinden ist. Ihn sollten wir auf keinen Fall ins Spiel kommen lassen. Darüber hinaus zeichnete sich sein Torwartkollege Dennis Rokitta am vergangenen Wochenende mit sechs gehaltenen Siebenmetern aus, sodass unsere Siebenmeterschützen sich vom Punkt keine Konzentrationsschwächen erlauben dürfen. Im Feld hat der VfL eine homogene Truppe zusammen, die im Kern schon einige Jahre zusammen spielt.

 

Wir wollen selbstverständlich auch die Rückrunde mit einem Sieg beginnen und die Heimserie weiter ausbauen. Das Erfolgserlebnis ist wichtig für das folgende Auswärtsspiel bei der HSV Warberg/Lelm. Gegenüber der Vorwoche wird Jonas Brunke nicht zur Verfügung stehen, er wechselt zunächst in die 2. Herren, um dort Spielpraxis zu sammeln, ansonsten sind voraussichtlich alle Mann an Bord. Auch Felix Büttner ist wieder fit und wird die Durchschlagskraft aus dem Rückraum nochmal erhöhen. Wichtig wird sein, dass wir uns nicht auf den nun vier Punkten Vorsprung ausruhen. Die Saison ist noch lang und uns stehen noch viele schwere Spiele bevor, bei denen ein Rückschlag nicht auszuschließen ist. Wir lassen uns nicht unter Druck setzen und denken weiter von Spiel zu Spiel. (Knut Slabon)

 


 

Herren - Landesliga:

MTV Groß Lafferde - HSG Langelsheim/Astfeld 38:19 (20:7)

Durch den Sieg gegen Langelsheim beenden wir die Hinrunde mit 25:1 Punkten und stellen zudem vorübergehend die beste Abwehr und den besten Angriff. An dieser Stelle noch einmal ein großes Kompliment an die HSG, die sich trotz hohem Rückstand und schmalen Kader nie aufgaben.

 

Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt, gestützt auf eine starke Abwehr- und Torhüterleistung setzten wir uns schnell auf 7:2 ab. Langelsheim kam in der 1. Halbzeit fast nur vom Siebenmeterstrich zum Torerfolg. Teilweise war es schwer die Gegenspieler zu verteidigen, da sie oftmals mit vier oder fünf Schritten durch die Abwehr marschieren durften, ohne das dies von den Schiedsrichtern geahndet wurde. Beim Stand von 20:7 wurden die Seiten gewechselt.

 

In der zweiten Halbzeit wechselten wir dann munter durch. Auf Grund der hohen Führung lies verständlicherweise die Konzentration etwas nach, sodass einige klare Chancen leichtfertig vergeben wurden. Eine starke Leistung zeigte Tim Tillack, der im Angriff seine Chancen eiskalt nutzte und in der Abwehr nichts anbrennen ließ. Am Ende setzten wir uns souverän mit 38:19 durch und sind weiter ungeschlagen.

 

Nächste Woche beginnt die Rückrunde mit dem Heimspiel gegen Lehre. Mit einer weiteren konzentrierten Leistung wollen wir dann unsere Heimserie ausbauen. (Knut Slabon)

 

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Am Samstag steht das letzte Spiel der Hinrunde gegen den Aufsteiger aus Langelsheim an. Die HSG überraschte zu Beginn der Saison mit einigen nicht unbedingt zu erwartenden Punktgewinnen, unter anderem ein Auswärtssieg beim Mitaufsteiger HG Rosdorf/Grone und ein deutlicher Heimsieg gegen den Northeimer HC II. Allerdings musste man nach dem Unentschieden in Braunschweig Ende Oktober nur noch Niederlagen einstecken. Für uns ist die HSG ein nahezu unbeschriebenes Blatt, in der letzten Saison gab es beim Gastspiel am Lafferder Busch gegen unsere Zweitvertretung einen knappen Auswärtssieg. Zwei Spieler der Langelsheimer befinden sich derzeit unter den Top 10 der Torschützenliste.

 

Unmittelbar nach Abpfiff in Bovenden war die Stimmung in der Kabine etwas gedrückt, allerdings war beim Training am Dienstag der Blick gleich wieder nach vorne gerichtet. Wir sind weiterhin ungeschlagen und wollen diese Serie auch fortsetzen. Gegen Langelsheim zählt nur ein weiterer Heimsieg, wir gehen zweifelsohne als haushoher Favorit ins Spiel. Wir dürfen den Gegner jedoch keinesfalls unterschätzen und müssen die Aufgabe mit dem nötigen ernst angehen. Gegenüber der Vorwoche muss die Abwehr wieder konzentrierter zu Werke gehen, um auch die Torhüter mehr zu unterstützen. Aus einer sicheren Abwehr heraus wollen wir das Tempo hochhalten und das Spiel von Beginn an dominieren. Sollte uns dies gelingen, so steht dem nächsten Heimsieg nichts im Weg.

 

Gegenüber der Vorwoche kehren Gerrit Marris und voraussichtlich auch Felix Büttner in den Kader zurück. Inwieweit Felix Büttner einsatzfähig ist, bleibt noch abzuwarten. Eventuell wird er für das Spiel gegen Lehre am nächsten Wochenende geschont. (Steffen Slabon)

 


 

Herren - Landesliga:

SG Spanbeck/Billingshausen - MTV Groß Lafferde 24:24 (12:14)

Im ersten Spiel des neuen Jahres gab es bei der heimstarken SG Spanbeck/Billingshausen den ersten Punktverlust. Nach umkämpften 60 Minuten stand am Ende ein 24:24 auf der Anzeigetafel.

 

Spanbeck ging zu Beginn 1:0 in Front, dies sollte allerdings die einzige Führung der Heimsieben gewesen sein. Nach ein paar Startschwierigkeiten kamen wir besser in Schwung und setzten uns beim 8:5 das erste mal etwas ab. Ab dieser Phase nutzten wir die Schwäche der Spanbecker auf der rechten Abwehrseite gnadenlos aus, immer wieder konnten sich Georg Strub, Sören Reuter und Marcel Waschke hier in Eins-gegen-Eins durchsetzen. Aber auch wir zeigten ungewohnte Schwächen in der Defensive und waren oft zu passiv. So ließ sich die SG vom Rückstand nicht beeindrucken und glich zum 8:8 aus. So lief im Grunde das gesamte Spiel.

 

In der zweiten Halbzeit ging es dann genauso weiter. In der 40. Minute hatte Georg Strub in Unterzahl den Ball abgefangen und lief allein auf das Tor zu, leider scheiterte er am gut aufgelegten Spanbecker Torhüter. Statt der möglichen vier Tore Führung verkürzte die SG auf 18:20. Bis zur 50. Minute konnten wir jedoch immer drei Tore vorlegen, dann machten sich etwas die fehlenden Alternativen im Rückraum bemerkbar, Felix Büttner und Gerrit Marris mussten kurzfristig krank passen. Hinzu kam, dass der zuletzt starke Tino Mrasek keinen guten Tag erwischt hatte. Spanbeck glich in der 54. Minute erstmal wieder aus und hatte nun das vielzitierte Momentum auf ihrer Seite. Nun begann die spannende Schlussphase, Jonas Brunke brachte uns in der 55. Minute mit seinem sechsten sicher verwandelten Siebenmeter nochmal in Front, die Führung wurde jedoch ebenfalls per Siebenmeter egalisiert und wir mussten die letzten zwei Minuten in Unterzahl agieren. Wir schafften es diese clever herunterzuspielen, die kompakt stehende Abwehr der SG verhinderte aber eine letzte gute Einwurfmöglichkeit. So mussten wir uns am Ende mit dem einen Punkt begnügen. Betrachtet man das komplette Spiel, so ist es sicherlich ein Punktverlust, auf Grund der letzten Minuten vielleicht aber auch ein Punktgewinn.

 

Es war nicht unser bestes Spiel, im Angriff leisteten wir uns einige Fehlwürfe und einfache Fehler zu viel und in der Abwehr fehlte oft die letzte Konsequenz. Dadurch kamen auch die Torhüter nicht richtig ins Spiel, sodass wir unser Tempospiel nicht wie gewohnt aufziehen konnten. Trotzdem sind wir weiter ungeschlagen und können die Hinrunde am Wochenende im Heimspiel gegen Aufsteiger Langelsheim ohne Niederlage abschließen. (Steffen Slabon)

 

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Das Jahr 2018 beginnt für uns mit einem Auswärtsspiel bei der heimstarken SG SpanBill. Die Spielgemeinschaft aus dem Plesseland hat sich nach ihrem Aufstieg vor 2,5 Jahren schnell in der Landesliga etabliert und gehört zweifelsfrei zu den Spitzenteams. In den Duellen der letzten Saison ging jeweils die Heimmannschaft als Sieger hervor, wobei wir in Bovenden stark ersatzgeschwächt eine herbe Niederlage einstecken mussten. Die SG ist in dieser Saison zu Hause noch ungeschlagen, lediglich gegen den MTV Moringen musste man sich mit einem Unentschieden begnügen. Auswärts setzte es jedoch zuletzt einige Niederlagen.

 

Trainer Reinemann verzichtete zwischen den Feiertagen auf das Training. Am 02.01. traf man sich zur ersten Einheit im Jahr 2018. Die Vorbereitung auf das Spiel verlief nicht ganz optimal, da die Halle auf Grund der Fußballturniere nicht immer zur Verfügung stand. Ein geplantes Trainingsspiel musste leider kurzfristig abgesagt werden. Jedoch konnten einige Spieler die Zeit nutzen, um kleinere Blessuren auszukurieren, sodass am Sonntag voraussichtlich der komplette Kader zur Verfügung steht.

 

Die SG verfügt über eine robuste Abwehr, die hervorragend mit den beiden starken Torhütern harmoniert. Sie gehen, gerade in Heimspielen, aus der sicheren Abwehr heraus ein hohes Tempo. Dieses Tempospiel gilt es zu unterbinden. Im Positionsangriff sticht besonders Rückraumshooter Andreas Badenhop hervor. Die SG ist auf allen Positionen gut besetzt und spielt in dieser Konstellation schon einige Jahre zusammen, dementsprechend müssen wir uns auf einen eingespielten Gegner gefasst machen.

 

Die Frage wird sein, ob wir unsere starke Form aus den letzten Spielen in das neue Jahr mitnehmen können. Sollte dies der Fall sein, ist ein Sieg durchaus realistisch. Es wird jedoch kein leichter Gang, dies muss allen bewusst sein, wir müssen über die kompletten 60 Minuten in Abwehr und Angriff konzentriert zu Werke gehen. Durch einen Auswärtssieg könnten wir einen Konkurrenten um die Top-Platzierungen weiter distanzieren.

 

Für das Auswärtsspiel werden wir einen Bus einsetzen. Treffpunkt zur Abfahrt ist um 14:00 Uhr am Wasserturm. Einige Restplätze sind noch frei. Kurzfristige Anmeldungen nimmt Dennis Bühn unter 0160/5532 103 entgegen. (Steffen Slabon)

 


 

Herren - Landesliga:

MTV Groß Lafferde - SG Zweidorf/Bortfeld 27:22 (14:11)

Sie tanzten nach Abpfiff ausgelassen im Kreis und skandierten lautstark „Derbysieger, Derbysieger!“ Die Landesliga-Handballer des MTV Groß Lafferde haben einen weiteren Schritt in Richtung Meisterschaft getan. In dem mit Spannung erwarteten Derby und Topspiel besiegte die Riege von Trainer Kai-Olaf Reinemann den Lokalrivalen und schärfsten Verfolger SG Zweidorf/Bortfeld klar 27:22. Gleich neun Tore steuerte der bärenstarke Tino Mrasek zum Lafferder Sieg bei, den die Mannschaft bis in die Morgenstunden beim MTV-Klubchef Andreas Winkler feierte.

 

Bezeichnend für das verkorkste Spiel der Gäste war eine Szene in den Anfangsminuten. Marcel Frühauf warf beim Stand von 1:2 einen Siebenmeter neben das Tor. Es sollte nicht der letzte Strafwurf gewesen sein, den die Gäste nicht im Tor unterbringen konnten. Der SG fehlte ein wenig das Derby-Feuer. Obwohl sie in der Chancenverwertung und dem Spielaufbau große Schwächen offenbarte, hielt die Riege von Trainer Michael Nechanitzky aber die Partie in der ersten Hälfte sogar noch offen. Für die Führung reichte es für Zweidorf/Bortfeld im gesamten Spiel aber nur einmal. Steffen Weigel verwandelte einen Siebenmeter sieben Minuten vor der Pause zum 9:8.

 

Dass die SG die Lafferder in deren Halle nicht ärgern konnte, lag nicht nur an der Angriffsleistung. Auch in der Abwehr zeigte die Nechanitzky-Sieben überraschende Schwächen. Vor allem Lafferdes Rückraum-Ass Tino Mrasek bekam die SG-Deckung nicht in den Griff. In der Anfangsphase hämmerte der Torjäger gleich dreimal hintereinander den Ball in das SG-Tor zur 5:3-Führung. „Wir sind zu passiv in der Abwehr“, schimpfte Nechanitzky in der Halbzeitpause.

 

Die SG-Torhüter Philipp Riehl und Marco Lehne waren zu bedauern. „Die Bälle kommen mit einer enormen Wucht aus kurzer Entfernung auf dich zu“, stellte Lehne etwas ratlos fest.

Nach der Pause reagierten die Gäste, nahmen Mrasek in kurze Deckung. Der Torjäger der Groß Lafferder kam trotzdem zu seinen Chancen. Hinzu kam, dass sich Lücken für seine Mitspieler auftaten, die von denen auch konsequent genutzt wurden.

 

Als Mrasek Mitte der zweiten Hälfte zum 20:14 traf, war die Entscheidung gefallen. Die Gastgeber waren druckvoller im Angriff, zielstrebiger in ihren Aktionen. „Meine Mannschaft hat sich auf die Spielweise der SG gut eingestellt“, sagte MTV-Coach Kai-Olaf Reinemann, „den Sieg hat sich meine Mannschaft verdient.“ Vor allem in der Abwehr ahnten seine Spieler häufig, was der Gegner machen würde. „Wir haben über weite Strecken der Partie auch zu statisch agiert“, stellte dagegen der enttäuschte SG-Coach Michael Nechanitzky fest.

Mit elf Siegen aus elf Spielen bleibt der MTV Groß Lafferde souveräner Tabellenführer. Die SG folgt mit drei Punkten Rückstand.

 

MTV Groß Lafferde: Lütgering, Frühling – Mrasek (9), Waschke (5/2), Bühn (3), Strub (3), Peen (2), Büttner (2), Reuter (2), H. Frühling (1), Tillack, Brunke, Marris.

 

SG Zweidorf/Bortfeld: Riehl, M. Lehne – Brümmer (6/1), S. Weigel (3/2), Gerstung (3), C. Weigel (2), Frühauf (2), Büüs (2), Schulze (2), P. Lehne (1), Waltermann (1), Schröder, Duschek, Zakravsky.

 

Siebenmeter: Groß Lafferde 2/2, Zweidorf/Bortfeld 3/6.

Zeitstrafen: Groß Lafferde 2, Bortfeld 6 plus 2 x Rot.

 

Von Hartmut Butt

 

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Zum Jahresabschluss 2017 findet Samstag am Lafferder Busch das zweite Derby und gleichzeitig das Topspiel der Landesliga Braunschweig statt. Beide Mannschaften sind diese Saison noch ungeschlagen, die SG musste lediglich bei der heimstarken HSV Warberg/Lelm einen Punkt abgeben. Wir hingegen konnten sogar die schweren Auswärtsspiele in Uslar, Moringen und Edemissen für uns entscheiden. Eine weitere Randnotiz: Es trifft der stärkste Angriff (MTV) auf die stärkste Abwehr (SG).

 

Das Team der SG besticht durch Ausgeglichenheit und eine sehr variable Defensive. Schlüsselspieler der SG sind sicherlich Spielmacher Gerrit Büüs, Tobias Brümmer und Tobias Schulze. Deren Kreise gilt es einzuengen. Zudem verfügt Trainer Nechanitzky über viel Erfahrung und taktische Finesse, die er in die Waagschale werfen wird.

 

Der überzeugende Derbysieg gegen Edemissen wurde relativ schnell abgehakt und die Konzentration auf das Spiel gegen die SG gerichtet. Die Stimmung innerhalb der Mannschaft ist sehr gut, alle Spieler sind fit und freuen sich auf das Derby. Auf Grund der Tabellensituation und des Heimvorteils gehen wir sicherlich leicht favorisiert ins Spiel, allerdings erwarte ich ein klassisches „50:50 Spiel“, viel wird auf die Tagesform ankommen. Mit einer ähnlich engagierten Leistung wie im Derby gegen Edemissen sollten die Chancen auf einen weiteren Heimsieg und die Verteidigung der Tabellenspitze gut stehen.

 

Positiv anzumerken ist, dass der HVN mit dem Schiedsrichtergespann Scheller/Walther (Schöppenstedt/Wolfsburg) aus dem DHB-Perspektivkader perfekte Rahmenbedingungen geschaffen hat.

 

Vielmehr Worte braucht es gar nicht, die Vorzeichen für das letzte Spiel des Jahres 2017 sind klar. Wir freuen uns auf eine volle Halle und ein spannendes Spiel gegen die Drachen aus Zweidorf und Bortfeld! (Steffen Slabon)

 


 

Herren - Landesliga:

HSG Nord Edemissen - MTV Groß Lafferde 16:30 (7:13)

Eine überragende Abwehr in Zusammenspiel mit Torhüter Lionel Lütgering sichert uns einen verdienten Derbysieg gegen die HSG Nord Edemissen Die HSG lag über die gesamte Partie nicht einmal in Führung und konnte nur in der Anfangsphase mithalten. Getragen von zahlreichen Lafferder Zuschauern setzten wir uns am Ende deutlich mit 30:16 durch.

 

Trotz der angekündigtem Personalmangel konnte Edemissens Trainer Martin Staats einen vollen Kader aufbieten. Allerdings merkte man den angeschlagenen Spielern an, dass sie noch nicht in Vollbesitz ihrer Kräfte waren. Auf unserer Seite musste Robert Schröder stark erkältet passen.

 

Wir starteten hellwach in die Partie, Jonas Brunke erzielte in der 3. Minute vom Punkt die 3:1 Führung und Timo Seifer bekam bereits früh die erste Zwei-Minuten-Strafe. Trotz Überzahl kam unser Angriffsmotor etwas in stottern. Glücklicherweise stand unsere Abwehr weiter sicher und die HSG konnte bis zur 13. Minute nur den Ausgleich erzielen. Aber auch die 5:1 Abwehr der Edemissener konnte sich in dieser Phase auszeichnen, sie hatten unsere Rückraumschützen Felix Büttner und Tino Mrasek gut im Griff. Nach etwas mehr als 10 Minuten Torflaute konnte Jonas Brunke dann erneut vom Punkt das 4:3 erzielen. Eine taktische Umstellung im Angriff sorgte dann für den nötigen Schwung. Sören Reuter kam auf Halblinks und war sofort im Spiel. Er war im Eins-gegen-Eins kaum zu halten und machte so Platz für seine Nebenleute oder schloss selbst erfolgreich ab. Edemissen viel im der Offensive nicht mehr viel ein und so konnte wir uns bis zur Halbzeit auf 13:7 absetzen.

 

Im zweiten Durchgang dann ein ähnliches Bild, der „kleine“ Rückraum mit Sören Reuter, Georg Strub und Gerrit Marris sorgte für viel Druck und wir setzten uns weiter Tor um Tor ab. Spätestens mit dem 21:11 durch den starken Sören Reuter war die Partie entschieden. Positiv anzumerken ist auch, dass durch die vielen Wechsel kein Bruch ins Spiel kam. Egal wer auf der Platte stand, jeder fügte sich nahtlos in ein. Die HSG hatte enorme Probleme zum Torerfolg zu kommen und hatte in der 49. Minute lediglich elf Treffer erzielt.

 

Eine ganz starke Leistung der gesamten Mannschaft. Die Jungs haben sich das spielfreie Wochenende redlich verdient und wir freuen uns auf das Topspiel gegen die SG Zweidorf/Bortfeld in zwei Wochen! Abschließend noch einmal großen Dank an die mitgereisten Zuschauer, die das Spiel gefühlt zu einem Heimspiel gemacht haben! (Steffen Slabon)

 

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Am Samstag findet für uns das erste Derby der Saison bei der HSG Nord in Edemissen statt. Aufgrund der Tabellensituation gehen wir sicherlich favorisiert in das Spiel, allerdings hat die HSG den Heimvorteil auf ihrer Seite und im Prinzip nichts zu verlieren. Edemissen hatte zudem zwei Wochen Spielpause, so konnten Verletzungen auskuriert und sich intensiv auf das Spiel vorbereiten werden. Wir mussten hingegen im unnötigen Pokalwettbewerb in Eyendorf antreten. Daher wird ein ausgeglichenes Spiel erwartet.

 

Die Riege von Trainer Martin Staats hat schon die gesamte Saison mit teilweise argen Personalproblemen zu kämpfen. Davon sollten wir uns allerdings nicht beirren lassen, in den vergangenen Jahren haben die Edemissener gegen uns immer eine starke und topmotivierte Truppe aufs Parkett gestellt. In der Abwehr gilt es, die Kreise von Timo Seffer einzuengen, von seinem Spiel profitieren besonders Manuel Winkler auf Linksaußen und Michel Schöne am Kreis. Hier müssen wir von Beginn an hellwach sein. Umso besser, dass Abwehrchef Lukas Bühn seine Ellenbogenprobleme weitestgehend auskuriert hat und voll einsatzfähig ist.

 

Im Angriff ist gegenüber der Vorwoche eine deutliche Steigerung notwendig. Insbesondere die vielen Fehlpässe und unvorbereiteten Würfe aus dem Rückraum müssen abgestellt werden. Solche Fehler und Würfe sind gefundenes Fressen für die HSG-Abwehr im Zusammenspiel mit dem starken Torhüter Christian Oppermann und werden konsequent bestraft. Auch das Rückzugsverhalten war im Pokalturnier nicht optimal, hier müssen wir zu den in der Liga gezeigten Tugenden zurückkehren.

 

Da die HSG über eine sehr variable Spielanlage in Abwehr und Angriff verfügt, wurde auch entsprechend trainiert. Der Kader wird am Wochenende komplett sein und alle sind heiß auf das Spiel. Da die Reise in den Nordkreis nicht allzu weit ist, werden auch zahlreiche Lafferder Schlachtenbummler erwartet. Wir freuen uns auf ein spannendes und faires Derby mit vielen Zuschauern! (Steffen Slabon)

 


 

Herren - HVN-Pokal:

MTV Eyendorf - MTV Groß Lafferde 22:16 (6:8)

MTV Groß Lafferde - HSG Plesse/Hardenberg 23:7 (12:4)

MTV Groß Lafferde - HSG Schwanewede/Neuenkirchen 11:18 (6:10)

Am Sonntag machten wir uns um 9 Uhr auf den Weg zur dritten Pokalrunde nach Eyendorf. Der Kader war nicht komplett, Sören Reuter und Felix Büttner fehlten berufsbedingt, Lukas Bühn ist noch angeschlagen und wurde für die kommenden Spiele geschont.

 

Im ersten Spiel gegen den Gastgeber waren wir von Beginn an konzentriert, die Abwehr stand sicher und Lionel Lütgering konnte einige Bälle entschärfen. Vorne fehlte im Abschluss allerdings die Präzision, gerade aus dem Rückraum landeten viele Bälle nehmen dem Tor, am Pfosten oder am gut aufgelegten Eyendorfer Torhüter. Auf Grund der starken Defensivleistung gingen wir nach 15 Minuten beim Stand von 8:6 in die Kabine.

 

Im zweiten Abschnitt zunächst ein ähnliches Bild, allerdings machten wir danach einen leichten Fehler nach dem anderen, die von Eyendorf umgehend mit schnellen Gegenstößen bestraft wurden. Auch eine Auszeit brachte keine Besserung, Abspielfehler, Fangfehler und unvorbereitete Abschlüsse in Serie ermöglichten dem heimischen MTV am Ende einen verdienten Sieg.

 

Nach dem Spiel folgte eine kleine Ansage in der Kabine. Man kann verlieren, aber nicht in dieser Art und Weise. Gegen die HSG Plesse-Hardenberg machte es die Mannschaft dann besser. Am Ende stand ein klarer 23:7 Sieg. Die Mannschaft aus dem Plesseland war mit der Zweitvertretung angereist. Kompliment an dieser Stelle, sie ließen trotz teilweise hoher Niederlagen nicht den Kopf hängen.

 

Im letzten Spiel ging es dann gegen den Nordsee – Oberligisten aus Schwanewede. Die HSG hatte beide Spiele mehr oder weniger souverän gewonnen und konnte sich auch gegen uns gleich absetzen. In der zweiten Halbzeit fanden wir dann besser in die Partie und Marcel Waschke konnte beim 11:11 wieder ausgleichen. Danach wurde allerdings das Handballspielen von unserer Seite eingestellt und so setzte sich Schwanewede am Ende deutlich mit 18:11 durch und zog verdient in die letzte Runde ein.

 

Unterm Strich steht ein 10-Stunden-Trip, bei dem wir auf Grund der wenigen Zuschauer am Ende noch 7,50 € zuzahlen mussten. Das Fehlen einiger Stammspieler war an manchen Stellen deutlich zu bemerken, da es in der ein oder anderen Situation an der Abstimmung fehlte. Glücklicherweise hat sich niemand verletzt. (Steffen Slabon)

 

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Am Sonntag steht uns ein langer Tag vor den Toren Hamburgs bevor. In der dritten Runde des Pokals treffen wir in Eyendorf (Landkreis Harburg) auf den gastgebenden MTV, die HSG Plesse-Hardenberg und die HSG Schwanewede/Neuenkirchen. Wer in Eyendorf mit welchen Ambitionen antritt, bleibt abzuwarten. Favorit wird sicherlich der Oberligist aus Schwanewede sein. Die Schwäne sind bisher Dauergast im Final Four und wollen dieses sicherlich wieder erreichen. Die Männer aus dem Plesseland haben die weiteste Anreise und möchten diese nicht umsonst antreten. Von daher bleibt für uns nur noch die Außenseiterrolle übrig, mit der wir uns aber gut anfreunden können.

 

Für uns wird es hauptsächlich darum gehen, noch einmal einige ungewohnte Formationen zu testen und etwas an der Feinabstimmung zu justieren. Wichtig ist auch, dass wir das Turnier verletzungsfrei überstehen, damit wir in der kommenden Woche mit voller Kapelle zum Derby in den Peiner Nordkreis nach Edemissen reisen können. (Steffen Slabon)

 


 

Herren - Landesliga:

MTV Groß Lafferde - MTV Braunschweig III 36:26 (19:12)

Gegen die Drittvertretung aus Braunschweig konnten wir uns nach anfänglichen Schwierigkeiten am Ende deutlich durchsetzen. Bis zum Stand von 5:8 diktierten die Braunschweiger die Partie. Wir leisteten uns in dieser Phase viele Fehlwürfe und in der Abwehr gab es zu große Lücken, die insbesondere der schnelle Felix Plath zu nutzen wusste. Den Mittelblock bildeten diesmal Georg Strub und Gerrit Marris, da Lukas Bühn angeschlagen in die Partie ging und geschont wurde. Mit der Zeit stimmten sich die beiden immer besser ab und so waren wir beim Stand von 7:8 wieder dran. Eine Auszeit der Braunschweiger brachte nicht den gewünschten Effekt. Im Gegenteil, nun waren wir voll da. Aus einer sicheren Abwehr heraus mit einem guten Lionel Lütgering im Tor zogen wir das Tempo an und setzten uns so auf 17:8 ab, Ein 12:0 – Lauf in 12 Minuten.

 

Braunschweig war sichtlich angeschlagen und konnte nicht mehr entscheidend verkürzen. In der zweiten Halbzeit plätscherte das Spiel dann so vor sich hin und es wurde auf beiden Seiten viel gewechselt. Dadurch ging etwas der Spielfluss verloren. In den letzten zehn Minuten fehlte dann in Angriff und Abwehr die Konzentration und so kam der MTV noch zu einigen leichten Toren. Unterm Strich steht jedoch erneut eine starke Leistung und der neunte Sieg im neunten Spiel. Nun geht es am Wochenende auf große Reise nach Eyendorf (Landkreis Harburg) zum beliebten Pokalturnier. (Steffen Slabon)

 

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Nach dem Topspiel in Moringen folgt in heimischer Halle am Lafferder Busch wieder ein Spiel gegen einen vermeintlich leichteren Gegner. Die Drittvertretung des MTV Braunschweig sicherte sich im letzten Jahr als Aufsteiger in äußerst souveräner Manier den Klassenerhalt. In dieser Saison glückte der Saisonstart allerdings nicht. Die Braunschweiger hatten von Beginn an mit großen Personalsorgen zu kämpfen und so gelang erst am vergangenen Wochenende, mit Unterstützung aus dem Verbandsligateam, der erste Saisonsieg gegen den VfL Lehre. Man wird wohl auch weiterhin auf Spieler der zweiten Mannschaft zurückgreifen, damit der Anschluss an das Tabellenmittelfeld nicht frühzeitig verloren geht.

 

Wir sind also gewarnt und müssen das Spiel mit dem nötigen Ernst angehen, um die Tabellenspitze zu verteidigen. Das Selbstvertrauen nach dem überzeugenden Sieg beim Verfolger aus Moringen ist weiterhin groß. Sollten wir an die gezeigte Abwehr- und Angriffsleistung anknüpfen können, so dürfte es eigentlich keine Probleme geben. Allerdings dürfen wir den Gegner nicht auf die leichte Schulter nehmen, das könnte sonst nach hinten losgehen. Ziel ist es, zu Hause weiter so dominant aufzutreten, wie in den bisherigen Spielen. Mit einem weiteren Sieg können wir dann ungeschlagen und mit breiter Brust zum Derby nach Edemissen reisen.

 

Christian Preen wird am Wochenende nicht zur Verfügung stehen, Florian Frühling ist weiter angeschlagen, wird aber voraussichtlich auflaufen können. (Steffen Slabon)

 


 

Herren - Landesliga:

MTV Moringen - MTV Groß Lafferde 20:26 (9:13)

Das war stark: Im Topspiel der Landesliga besiegen wir den MTV Moringen deutlich nach einer überzeugenden Leistung. Eine kurze Recherche in den Geschichtsbüchern ergab, dass es überhaupt der erste Sieg in Moringen war.

 

Die Halle war gut gefüllt. Auch einige Groß Lafferder Schlachtenbummler hatten den Weg nach Moringen angetreten; an dieser Stelle nochmal vielen Dank für die Unterstützung! Schon beim Aufwärmen war beiden Mannschaften anzumerken, dass es in diesem Spiel um Einiges ging. Der Beginn der Partie stand ganz klar im Zeichen der Defensive und Torhüter. Lionel Lütgering war wieder einmal sofort präsent und parierte einen Konter und einen Siebenmeter gegen Toptorschütze Sebastian Heiler. Aber auch Moringens Torhüter Max Lorenz war zur Stelle und nahm den sonst so sicheren Rückraumschützen Felix Büttner und Tino Mrasek einige Bälle weg. Erst in der 8. Minute beim Stand von 2:2 fanden die Angriffsreihen ins Spiel. Zwei leichte Ballverluste von uns ermöglichte Moringen eine 4:2 Führung. Von da an waren wir aber auch im Angriff voll da und übernahmen das Zepter. Die Defensive stand weiter kompakt und kam einmal ein Ball durch, war Lionel Lütgering zur Stelle. Im Angriff wurde nun geduldig gespielt und die Chancen eiskalt genutzt. So konnten wir uns bis zur Halbzeit auf vier Tore absetzen.

 

Trainer Reinemann hatte auf Grund der starken Leistung in der Kabine nicht viel zu sagen. Es war klar, dass Moringen im zweiten Abschnitt den Druck nochmal erhöhen wollte. Allerdings hielten wir diesem in überzeugender Manier stand. In der Abwehr wurde nun Beton angerührt und über unser Tempospiel setzten wir uns innerhalb von zwei Minuten auf 16:9 ab. Moringen war sichtlich angeschlagen, aber wir ließen nicht nach. Sören Reuter spielte eine ganz starke Partie und erzielte in der 42. Minute das 20:11 – eine kleine Vorentscheidung. Moringen warf nochmal alles in die Wagschale, konnte den Rückstand aber nicht mehr entscheiden verkürzen.

 

Am Ende steht ein mehr als souveräner Sieg bei einem starken Gegner, nur zwanzig Gegentore auswärts sprechen für sich. Aus einer überragenden Mannschaftsleistung sind Lukas Bühn und Georg Strub in der Abwehr, sowie Sören Reuter im Angriff hervorzuheben. Auch Lionel Lütgering im Tor hatte mal wieder einen Sahnetag erwischt. (Steffen Slabon)

 

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Mit dem Gastspiel beim MTV Moringen erwartet uns eine weitere hohe Auswärtshürde. Der MTV verfügt über eine eingespielte Mannschaft, die zu Beginn der Saison mit Rückkehrer Clemens Warnecke verstärkt wurde. Er war einige Jahre beim Oberligisten aus Rosdorf aktiv. Warnecke sorgt zusammen mit Mittelmann Julius Zech für Gefahr aus dem Rückraum, hinzu kommt mit Sebastian Heiler auf Rechtsaußen der Führende der Torschützenliste. Deren Kreise gilt es einzudämmen.

 

Der MTV musste bisher nur eine Niederlage bei der SG Zweidorf/Bortfeld einstecken, hier trat man allerdings ersatzgeschwächt an. Bei den heimstarken Spielgemeinschaften aus Spanbeck und Edemissen wurde jeweils unentschieden gespielt. Für die Moringer ist es erst das zweite Heimspiel, daher kann sich die Punktausbeute durchaus sehen lassen. Moringen spielt, ähnlich wie wir, mit viel Tempo aus einer sicheren Abwehr heraus. Wir müssen von Beginn an wach sein und dürfen uns nicht gleich überrennen lassen, dafür ist gegenüber der Vorwoche eine Leistungssteigerung notwendig. Der Angriff darf sich nicht viele leichte Fehler erlauben, da der MTV diese umgehend mit schnellen Gegentoren bestrafen wird. Auch in der Abwehr müssen wir wieder eine Schippe drauflegen: Das war gegen Northeim manchmal etwas zu passiv.

 

Trainer Reinemann kann voraussichtlich den kompletten Kader aufbieten. Georg Strub ist zwar noch angeschlagen, wird aber auflaufen können. Hinter dem Einsatz von Torhüter Florian Frühling steht verletzungsbedingt noch ein Fragezeichen. Die Schwere der Aufgabe ist uns bewusst, wir gehen aber mit breiter Brust in die Partie und wollen mit einer konzentrierten Angriffsleistung und schnellem Rückzugsverhalten den nächsten Saisonsieg einfahren! (Steffen Slabon)

 


 

Herren - Landesliga:

MTV Groß Lafferde - Northeimer HC II 41:23 (21:10)

Auch gegen den Northeimer HC konnten wir einen deutlichen Sieg einfahren und unsere Heimserie weiter ausbauen. Der Gegner reiste lediglich mit zwei Auswechselspielern an. Auf unserer Seite pausierte der erkrankte Georg Strub.

 

Wir konnten uns einmal mehr auf unser Tempospiel verlassen und so zeichneten sich vor allem die schnellen Marcel Waschke und Robert Schröder als Torschützen aus. Das hohe Tempo konnte der NHC verständlicherweise nicht mitgehen und so war das Spiel zur Halbzeit schon entschieden. Im Gefühl des sicheren Sieges fehlte dann in der zweiten Halbzeit oftmals die nötige Konsequenz in der Abwehr und im Angriff wurden einige Bälle leichtfertig weggeworfen. Eine Auszeit von Trainer Reinemann brachte wieder mehr Ordnung ins Spiel und so setzten wir uns Tor um Tor ab. An dieser Stelle nochmal ein Kompliment an den Gegner, die sich trotz hohem Rückstand und schmalen Kader nicht aufgaben.

 

Positiver Nebeneffekt: Durch den Punktverlust der SG Zweidorf/Bortfeld übernehmen wir die Tabellenführung. Eine schöne Momentaufnahme, mehr aber noch nicht. Am Wochenende wartet mit dem Auswärtsspiel beim MTV Moringen eine schwere Aufgabe. (Steffen Slabon)

 

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Am Samstag steht erneut ein Duell gegen eine Zweitvertretung an: Es stellt sich der Northeimer HC II am Lafferder Busch vor. Der NHC ist durchaus gut in die Saison gestartet, einem Unentschieden gegen den MTV Braunschweig III folgte ein Heimsieg gegen die HSG Nord. Danach setzte es aber drei deutliche Niederlagen. Gegen die Zweidorf/Bortfeld und SpanBill war dies vielleicht zu erwarten, allerdings verlor man auch beim Aufsteiger aus Langelsheim mit elf Toren Differenz.

 

Die Herbstpause scheint den Northeimer gut getan zu haben, am Wochenende wurde der VfL Lehre mit einem deutlichen 34:25 nach Hause geschickt. Aus den bisherigen Ergebnissen könnte man ableiten, dass der NHC in Heimspielen stärker als auswärts einzuschätzen ist. Davon dürfen wir uns jedoch nicht beirren lassen und müssen das Spiel wieder mit der gewohnten Konzentration angehen. Northeim verfügt über einen routinierten Kader mit einigen Spielern, die bereits in der Oberliga und der 3. Liga aktiv waren. Wir müssen das Zusammenspiel zwischen Rückraum und Kreis von Beginn an unterbinden, hier zeichnen sich besonders die Zwillingsbrüder André und Kai Kühn aus. Außerdem dürfen wir Torwart Sönke Pförtner möglichst nicht ins Spiel kommen lassen.

 

Die Vorbereitung auf das Spiel lief etwas holprig, auf Grund von kleineren Blessuren und beruflichen Abwesenheiten wurde am Dienstag zusammen mit der MA trainiert. Georg Strub und Tino Mrasek sind angeschlagen, können aber höchstwahrscheinlich eingesetzt werden. Gegenüber der Vorwoche wird voraussichtlich Sören Reuter zurückkehren und für Entlastung im Rückraum sorgen.

 

Die Marschrichtung ist klar: Aus einer sicheren Abwehr heraus wollen wir wieder unser Tempospiel aufziehen und so den nächsten Saisonsieg einfahren. (Steffen Slabon)

 


 

Herren - Landesliga:

HG Rosdorf-Grone II - MTV Groß Lafferde 24:38 (8:16)

Gegen die Rosdorfer Zweitvertretung gelang uns ein nie gefährdeter Start-Ziel-Sieg. Leider verletzte sich Torhüter Florian Frühling beim Abschlusstraining, so stand uns im Tor nur Lionel Lütgering zur Verfügung. Auf ihn war jedoch wieder Verlass, mit zahlreichen Paraden hatte er großen Anteil am deutlichen Sieg.

 

Probleme machte zu Beginn das Spielgerät. Es musste ohne die geliebte Patte ausgekommen werden, dazu war der Ball sehr rutschig und etwas zu kräftig aufgepumpt. Kurioserweise hatte der Gegner im Verlauf der Partie mehr damit zu kämpfen. Trotz der widrigen Umstände gelang uns ein Start nach Maß, über 3:0 setzten wir uns bis zur 11. Minute auf 7:2 ab, Rosdorfs Trainer reagierte mit einer Auszeit. Diese brachte jedoch nur bedingt Besserung ins Rosdorfer Spiel, wir standen weiter stark in der Abwehr und so gingen wir beim Stand von 16:8 mit einer deutlichen Führung in die Halbzeitpause.

 

Wir starteten weiter konzentriert in den zweiten Durchgang, Rosdorf versuchte es jetzt mit hohem Tempo. Wir konnten dies jedoch problemlos mitgehen und Tino Mrasek erzielte in der 41. Minute die erste zweistellige Führung. Zu diesem Zeitpunkt war das Spiel eigentlich schon entschieden. Kurzzeitig spielten sich die Schiedsrichter in den Vordergrund, indem sie uns innerhalb von 2,5 Minuten drei fragwürdige Zweiminutenstrafen aufdrückten und nahezu jeder Zweikampf mit einem Siebenmeter für Rosdorf „belohnt“ wurde. Diese verwandelte Rosdorfs stärkster Akteur Marcel Schulz sicher. Aber auch davon ließen wir uns nicht stoppen. Das Tempo wurde weiter hochgehalten und jeder Ballverlust der HG mit einem Tor bestraft.

 

Es war erneut ein starker Auftritt der gesamten Mannschaft. Erfreulich war auch das „Comeback“ von Gerrit Marris, der dem angeschlagenen Georg Strub die nötigen Pausen verschaffte und am Ende drei Tore zum verdienten Auswärtssieg beitrug. (Steffen Slabon)

 

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Am Sonntag steht das Auswärtsspiel beim Aufsteiger und derzeit Tabellenletzten aus Rosdorf an. Die HG scheint noch nicht ganz in der Liga angekommen zu sein, die bisherigen Ergebnisse zeigen Licht und Schatten. Man verlor auswärts bei der SG SpanBill nur knapp, allerdings setzte es zu Hause bereits zwei empfindliche Niederlagen, dabei schmerzt die knappe Niederlage gegen Mitaufsteiger Langelsheim sicherlich besonders.

 

Die Rosdorfer Mannschaft besteht zu einem großen Teil aus jungen Spielern, die an den Oberligakader herangeführt werden sollen. Ergänzt wird der Kader durch einige Routiniers, die bereits über höherklassige Erfahrung verfügen. Besonderes Augenmerk sollte auf Haupttorschütze Marcel Schulz im Rückraum gelegt werden, er gehörte lange Jahre zum Oberligateam. Wir dürfen den Gegner auf Grund der Tabellensituation auf keinen Fall unterschätzen. Laut Pressebericht der HG hat man nach der letzten Niederlage in Lehre einen Trainerwechsel vollzogen, dies kann ja bekanntlich durchaus positive Wirkung auf eine Mannschaft haben.

 

Nach dem Pokalspiel gegen den Verbandsligisten aus Fallersleben gehen wir nun wieder als Favorit in die Partie. Wir müssen von Anfang an konzentriert zu Werke gehen und dürfen wenig technische Fehler machen. Das hat im Pokal über 45 Minuten hervorragend funktioniert, danach kam ein wenig der Schlendrian ins Spiel. Im Angriff sollte die Trefferquote noch etwas erhöht werden, in den vergangenen Partien wurden einige hochkarätige Chancen leichtfertig vergeben. Die Abstimmung zwischen der Defensive und Torhüter klappt bereits sehr gut, dies sollte auch so beibehalten werden. Mit einer ähnlich engagierten Vorstellung wie am vergangen Wochenende sollte einem weiteren Auswärtssieg nichts im Wege stehen, wir müssen die Partie aber mit dem nötigen Respekt angehen.

 

Georg Strub hat Probleme mit dem Handgelenk und setzte unter der Woche mit dem Training aus, er wird aber voraussichtlich einsatzfähig sein. Tim Tillack ist wieder ins Training eingestiegen, wird aber weiterhin pausieren. (Steffen Slabon)

 


 

Herren - HVN-Pokal:

MTV Groß Lafferde - VfB Fallersleben 30:25 (17:11)

Die Heimserie hält, auch in der zweiten Pokalrunde gegen den klassenhöheren VfB Fallersleben konnte ein Sieg eingefahren werden. Es war eine starke Mannschaftsleistung mit einem sehr gut aufgelegten Lionel Lütgering im Tor.

 

Zu Beginn der Partie hatten wir noch Probleme mit Gästetorhüter Florian Meyer, der einige freie Bälle stark parieren konnte. Beim Stand von 7:7 drehten wir das Spiel zu unseren Gunsten, über 10:7 setzten wir uns bereits zur Pause deutlich ab. Dabei kam uns auch zu Gute, dass sich beim VfB Kris Behrens verletzte und nicht mehr mitwirken konnte. Gute Besserung an dieser Stelle. Auf Grund der hohen Führung konnte sich Trainer Reinemann erlauben, Abwehrchef Lukas Bühn nach 20 Minuten zu schonen. Beim Stand von 17:11 wurden die Seiten gewechselt.

 

Nach Wiederanpfiff setzten wir uns weiter ab und Reinemann wechselte fleißig durch. Beim Stand von 23:15 in der 40. Minuten war die Partie so gut wie entschieden und wir leisteten uns in Angriff und Abwehr einige Konzentrationsfehler, so kam Fallersleben in der 50. Minute noch einmal auf drei Tore heran. Der Sieg war allerdings nicht mehr in Gefahr, da wir mit vier Toren in Folge postwendend die richtige Antwort gaben.

 

Unterm Strich ein verdienter Sieg. Die dritte Pokalrunde wird leider wieder in Turnierform ausgetragen, die Auslosung erfolgt in dieser Woche. (Steffen Slabon)

 

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Nach dem etwas überraschenden Weiterkommen beim Turnier in Osterode haben wir in der zweiten Runde des Pokals Heimrecht. Glücklicherweise bleibt uns die Turnierform erspart und wir treten in einem Einzelspiel gegen den Verbandsligisten VfB Fallersleben an.

 

Der VfB gehörte viele Jahre quasi zum Inventar der Landesliga, vor drei Jahren gelang dann endlich der langersehnte Aufstieg. Die Mannschaft wurde stetig mit Spielern verstärkt, die bereits über höherklassige Erfahrung verfügen, dementsprechend hat man insgeheim auch kurz- bis mittelfristig mit einem erneuten Aufstieg geliebäugelt. Diese Ambitionen wurden allerdings zu Beginn der neuen Saison vorerst auf Eis gelegt und Trainer Knobbe, lange Jahre beim Oberligisten MTV Vorsfelde auf der Bank, hat nur den Klassenerhalt als Saisonziel ausgegeben. Uns erwartet trotzdem ein sehr starker und robuster Gegner, Schlüsselspieler des VfB sind Linkshänder Marco Schöttke und Mittelmann Kris Behrens, der nach einer schweren Verletzung langsam wieder Spielanteile bekommt.

 

Da es ein Heimspiel ist, wollen wir natürlich gewinnen. Allerdings ist ein erneutes Weiterkommen keine Pflicht. Trainer Reinemann wird die Begegnung auch dazu nutzen, um Formationen auszuprobieren, die in dieser Form noch nicht so eingespielt ist. Beispielsweise fehlt Gerrit Marris auf Grund seiner Hochzeit und der damit verbundenen Reise Spielpraxis, die er gegen Fallersleben sammeln soll. Das Spiel gegen einen höherklassigen Gegner ist eine gute Gelegenheit, um an der Feinabstimmung für die kommenden Aufgaben in der Landesliga zu arbeiten.

 

Bis auf den langzeitverletzten Tim Tillack steht voraussichtlich der komplette Kader zur Verfügung. (Steffen Slabon)

 


 

Herren - Landesliga:

MTV Groß Lafferde - HG Elm

Sonntag, 01. 10. 2017, 17:00 Uhr, Sporthalle am Lafferder Busch

 

Gegen die neue Handballgemeinschaft aus Schöningen und Schöppenstedt dürfen wir uns keinen Ausrutscher erlauben, alles andere als ein Heimsieg wäre eine Enttäuschung. In der letzten Saison feierten wir gegen die Gäste unseren höchsten Heimsieg. Die HG hat bisher noch kein Spiel gewonnen, ganz bitter war sicherlich die Niederlage gegen den Aufsteiger aus Langelsheim. Der Auswärtssieg in Schoningen hat für weiteren Rückenwind gesorgt, auch die Personalsituation hat sich wieder entspannt. Christian Preen und Gerrit Marris kehren in den Kader zurück, zudem könnte es zu einem Comeback von Xavier Petitjean kommen.

 

Ein Sieg würde die Lafferder Feierwochen garnieren, nach dem Markt lädt Gerrit Marris am Montag zum Polterabend. (Steffen Slabon)

 


 

Männer - Landesliga:

HSG Schoningen/Uslar/Wiensen - MTV Groß Lafferde 32:33 (17:17)

In der erwartet hitzigen Atmosphäre setzten wir uns am Ende durch einen verwandelten 7 Meter von Marcel Waschke nach Abpfiff durch.

 

Die Ausgangslage war nicht optimal: Gerrit Marris und Christian Preen fehlten urlaubsbedingt, Tim Tillack ist noch verletzt und Felix Büttner ging stark erkältet in die Partie. Dann bekam Tino Mrasek nach 10. Minuten die rote Karte – eine harte, aber vertretbare Entscheidung. Somit standen uns nur noch zwei Auswechselspieler zur Verfügung. Wir ließen uns davon allerdings nicht aus der Ruhe bringen und legten in der 1. Halbzeit immer ein bis zwei Tore vor. Dabei zeigten wir im Angriff eine sehr gute Leistung, in der Abwehr wurde dem Gegner allerdings etwas zu viel Raum gelassen. Beim 12:15 in der 22. Minute konnten wir uns erstmals etwas absetzen, durch eine fragwürdige 2 Minutenstrafe gegen Georg Strub konnte die HSG aber schnell wieder ausgleichen. Mit einem leistungsgerechten 17:17 ging es in die Pause.

 

Zu Beginn der 2. Halbzeit übernahm die HSG die Initiative und schnell die Führung. Nun ging es immer hin und her: Georg Strub brachte uns in der 40. Minute wieder in Führung. Das 25:22 durch den erneut starken Marcel Waschke in der 46. Minute hätte eine kleine Vorentscheidung sein können, eine Auszeit und eine weitere 2 Minutenstrafe brachte die Schoninger jedoch wieder ins Spiel. Beim 30:29 für die HSG in der 55. Minute drohte die Partie zu kippen, der Gastgeber war in Ballbesitz und hatte die Chance auf eine zwei Tore Führung. Unsere Abwehr provozierte in der Folge zwei einfache Ballverluste und Sören Reuter erzielte vorne den wichtigen Ausgleich, eine Minute später brachte uns Jonas Brunke wieder in Führung. Die letzten Minuten waren dann geprägt von Dramatik, da Schoningen stets den Ausgleich erzielen konnte. 8 Sekunden vor Schluss erzielte dann Henrik Frühling von Rechtsaußen den vermeintlichen Siegtreffer, allerdings hatte Trainer Reinemann bereits zwanzig Sekunden vor Ende die Timeout-Karte gelegt, der Pfiff vom Kampfgericht war allerdings etwas zaghaft. Zwei Sekunden vor Ende setzte sich dann Georg Strub durch und konnte nur durch Foul gestoppt werden. Den fälligen Strafwurf verwandelte Marcel Waschke nach Abpfiff eiskalt, der Rest war Jubel über einen verdienten Auswärtssieg.

 

Kompliment an die ganze Mannschaft, für eine überragende kämpferische Leistung gegen einen sehr starken Gegner. (Steffen Slabon)

 

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Am kommenden Samstag treten wir die Reise zur heimstarken HSG Schoningen / Uslar / Wiensen an. Die HSG hat nach der letztjährigen Rückkehr in die Landesliga den Klassenerhalt relativ souverän gemeistert. Zur neuen Saison wurde der Kader durch einige Neuzugänge verstärkt.

Wir haben gute Erinnerungen an den Gegner, konnten wir doch in der letzten Saison aus beiden Partien als Sieger hervorgehen. Gerade im Auswärtsspiel in Uslar zeigten wir trotz stark dezimiertem Kader eine hervorragende Leistung, bei der Marcel Waschke sein Debüt in der 1. Herren gab und vom Gegner kaum unter Kontrolle zu kriegen war. Die Stimmung in der Halle in Uslar ist teilweise sehr aufgeheizt, die Zuschauer agieren manchmal am Rande der Legalität. Dies endete in der letzten Saison sogar mit dem Verweis eines Zuschauers aus der Halle. Wir dürfen uns davon nicht aus der Ruhe bringen lassen und müssen kühlen Kopf bewahren. Die HSG hat in dieser Saison schon beachtliche Ergebnisse erzielt, unter anderem wurde der Aufsteiger aus Langelsheim in Uslar regelrecht vermöbelt. Es wird sicherlich nicht so leicht, wie in den vergangenen beiden Heimspielen. Wir müssen von Anfang an wach sein und in der Abwehr konzentriert zusammenarbeiten. Im Angriff sollten wir uns weiter auf unsere Stärken konzentrieren, für Experimente wird es gegen die HSG wahrscheinlich keine Möglichkeit geben.

Vor uns liegt ein schweres Auswärtsspiel, jedoch ist das Selbstvertrauen derzeit sehr groß. Wir wollen auch dieses Spiel gewinnen, um dann in der nächsten Woche ungeschlagen und mit breiter Brust über den Lafferder Markt flanieren zu können. (Steffen Slabon)

 


 

Herren - Landesliga:

MTV Groß Lafferde - BTSV Eintracht Braunschweig 38:27 (23:16)

Am vergangenen Samstag hatten wir mit Eintracht Braunschweig den souveränen Regionsoberligameister der vergangenen Saison zu Gast. Der Aufsteiger aus der Löwenstadt war für uns im Vorfeld der Partie ein unbeschriebenes Blatt, galt allerdings als durchaus schlagbar.

 

Von Beginn an machten wir dem Aufsteiger deutlich, dass sie die Heimreise nach Braunschweig ohne Punkte im Gepäck antreten würden. Nach sieben Minuten stand es bereits 7:1. In der Folge schlich sich bei uns der ein oder andere Konzentrationsfehler ein, außerdem kam die Eintracht besser in die Partie und insbesondere über den Kreis zu Torerfolgen. Dennoch führten wir bereits zu Halbzeit deutlich mit 23:16.


In der zweiten Halbzeit ein kaum verändertes Bild: Wir hielten den BTSV weiterhin auf Abstand ohne dabei zu glänzen. Vor allem in der Defensive zeigten wir nicht die Form der vergangenen Wochen. Letztendlich stand dennoch ein souveräner 38:27-Heimsieg zu Buche.

 

Am kommenden Samstag steht für uns das bis dahin vermutlich schwerste Spiel der noch jungen Saison auf dem Programm, wenn wir auswärts bei der HSG Schoningen/Uslar/Wiensen antreten.

 

Aufstellung und Tore:

Lütgering, F. Frühling - Mrasek (9), Brunke (6/3), Bühn (4), H. Frühling (4), Reuter (4), Waschke (4), Büttner (2), Marris (2), Strub (2), Preen (1).

 

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Am Samstag zur gewohnten Zeit empfangen wir den Aufsteiger Eintracht Braunschweig am Lafferder Busch. Der BTSV setzte sich in der Regionsoberliga nach mehreren Anläufen relativ souverän durch und konnte u.a. unsere Reserve zweimal besiegen. Wir gehen nach den zwei Siegen als klarer Favorit und mit breiter Brust in die Partie. Die Braunschweiger konnten aus ihren ersten beiden Partien bereits einen Punkt holen, diesen allerdings lediglich beim Mitaufsteiger aus Langelsheim. Am vergangenen Wochenende musste man sich im Heimspiel gegen den VfL Lehre geschlagen geben.

 

Trotz der bisher guten Leistungen dürfen wir das Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen. Wir müssen ähnlich konsequent und konzentriert zur Werke gehen, wie im Spiel gegen Warberg. Gestützt auf eine sichere Defensive um Abwehrchef Lukas Bühn und dem hervorragend aufgelegten Lionel Lütgering im Tor soll wieder ein druckvolles Tempospiel aufgezogen werden. Sollte dies nicht klappen, können wir uns im gebunden Spiel derzeit auf unsere Rückraumschützen verlassen, die auch in kritischen Situationen kühlen Kopf behalten und für einfache Treffer sorgen. Die Stimmung ist derzeit sehr gut, ein weiterer Heimsieg würde diese vor dem schweren Auswärtsspiel in Uslar am nächsten Wochenende noch beflügeln. Gegenüber der Vorwoche gesellen sich zum Ausfall von Tim Tillack noch Robert Schröder und Steffen Slabon, die privat verhindert sind. Ansonsten ist der Kader komplett.

 

Bei einer ähnlich engagierten Einstellung wie in den vergangenen Partien, sollte dem 15. Heimsieg in Folge nichts im Wege stehen. Allerdings dürfen wir den Aufsteiger aus Braunschweig nicht unterschätzen. (Steffen Slabon)

 


 

Herren - Landesliga:

MTV Groß Lafferde - HSV Warberg/Lelm 41:24 (21:13)

Nach dem Auftaktsieg beim VfL Lehre zeigten wir auch im ersten Heimspiel einen konzentrierten Auftritt und besiegten vor ansprechender Kulisse den Gast vom Elm. Mittlerweile ist es schon der 14. Heimsieg in Folge.

 

Die Warberger hatten nach ihrer Niederlage im ersten Spiel unter der Woche eine Sonderschicht eingelegt, diese zeigte jedoch nur bedingt Wirkung. Das junge Team konnte nur in der Anfangsphase mithalten, in der Folge hatten sie unserem druckvollen Spiel nur noch wenig entgegenzusetzen. Lediglich Rückraumspieler Felix Schmidt wehrte sich gegen die Niederlage und erzielte einige sehenswerte Treffer aus der zweiten Reihe.

 

Zu Beginn der Partie ließen wir noch einige gute Chancen ungenutzt. Nach der Führung zum 5:4 durch Felix Büttner setzten wir uns dann kontinuierlich über 10:4 und 15:6 bis zum Halbzeitstand von 21:13 ab. Dies lag vor allem an drei Akteuren. Zum einen an Georg Strub, der durch die offensive Abwehr der Gäste viel Platz hatte und diesen nutzte, um immer wieder Lücken in die HSV-Abwehr zu reißen. An Lukas Bühn, der am Kreis kaum zu stoppen war und Freiräume für seine Mitstreiter machte. Und an Lionel Lütgering, der als Torwart ein klasse Spiel ablieferte und sich sogar in die Torschützenliste eintragen konnte.

 

Die Überlegenheit setzte sich auch in der zweiten Halbzeit fort. Der Torhunger war noch nicht gestillt und wir bauten die Führung von acht Toren zur Pause auf zwölf (29:17/40.) aus. Zu diesem Zeitpunkt war die Partie längst entschieden. Trainer Kai-Olaf Reinemann nutzte die restlichen 20 Minuten, um durchzuwechseln und allen Spielanteile zu verschaffen. Dadurch litt zwar etwas die Konzentration, nicht aber die Lust am Tore-werfen. Denn in der 55. Minute schraubte Sören Reuter den Vorsprung auf 19 Tore (40:21) hoch, am Ende waren es 17 Treffer.

 

Unterm Strich ein überzeugender Auftritt im ersten Heimspiel, diesen gilt es am kommenden Wochenende gegen den Aufsteiger Eintracht Braunschweig zu bestätigen. Mit einer ähnlich couragierten Leistung sollte dem 15. Heimsieg in Folge nichts im Wege stehen. Das Spiel findet wieder zur gewohnten Zeit am Samstag um 18:30 Uhr statt. Wir freuen uns über zahlreiche Zuschauer auf den Rängen. (Steffen Slabon)

 

 

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Am ungewohnten Sonntag gastiert zum ersten Heimspiel der Saison der HSV Warberg/Lelm am Lafferder Busch. Die junge Mannschaft von Daniel Heimann kann verschiedene Abwehrvarianten spielen und besticht durch hohes Tempo. Es erwartet uns also ein ähnliches Spiel, wie zum Auftakt beim VfL Lehre.

Der HSV hat viele kleine, quirlige Rückraumspieler in seinen Reihen, die uns in der vergangenen Saison einige Probleme bereiteten. In der Abwehr müssen wir an die vorherigen Leistungen anknüpfen und die Intensität weiter erhöhen. Gerade bei lang vorgetragenen Angriffen schleichen sich noch Konzentrationsschwächen ein, die zu leichten Gegentoren führen. Im Angriff muss weiter am Zusammenspiel gearbeitet werden, dies klappte in der Schlussphase gegen Lehre schon ziemlich gut. Da die Warberger gerne in einer sehr offensiven Abwehrformation agieren, dürfen wir uns wenig Abspielfehler erlauben, die werden ansonsten konsequent bestraft. Aber am vergangenen Wochenende haben wir bereits gezeigt, dass wir auch gegen wechselnde Abwehrformationen immer wieder Lösungen finden können.

Nach dem Auftaktsieg gehen wir mit breiter Brust in die Partie. Am Lafferder Busch wurde mittlerweile seit knapp einem Jahr kein Spiel mehr verloren, diese Serie wollen wir weiter ausbauen!

Gegenüber der Vorwoche kehrt Gerrit Marris in den Kader zurück. Tim Tillack und Robert Schröder fallen verletzungs- bzw. studienbedingt aus.
(Steffen Slabon)

 


 

Herren - Landesliga:

VfL Lehre - MTV Groß Lafferde 24:30 (12:14)

Am gestrigen Sonntag starteten wir mit einem Auswärtsspiel beim VfL Lehre in die neue Saison. Da wir in den vergangenen Jahren in Lehre stets als Verlierer vom Feld gingen, war mit einem schweren Spiel zu rechnen.

 

Den besseren Start erwischte auch der VfL, der bis zum 6:4 durchgehend führte. In der Folge kamen wir besser in die Partie und konnten uns über 6:7 und 10:12 eine 12:14-Halbzeitführung erspielen.

 

Auch in der zweiten Halbzeit traten wir als dominantere Mannschaft auf und führten bereits mit 22:17, ehe der VfL aufgrund einiger Unkonzentriertheiten unsererseits auf 25:23 verkürzen konnte. In der Schlussphase setzten wir uns jedoch entscheidend ab und konnten nach einer ordentlichen Leistung einen souveränen 30:24-Auswärtssieg feiern.

 

Am kommenden Sonntag steht unser erstes Heimspiel an. Um 17:00 Uhr treffen wir dann auf den HSV Warberg/Lelm.

 

Aufstellung und Tore:

Lütgering, F. Frühling – H. Frühling (6), Mrasek (6), Waschke (4/2), Preen (3), Strub (3), Brunke (2/2), Büttner (2), Bühn (1), Slabon.

 

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Nach der durchwachsenen Vorbereitung starten wir am Sonntag endlich in die neue Saison. Leider hatte Trainer Reinemann gerade im August selten alle Mann an Bord, sodass es sicherlich noch zwei bis drei Wochen dauert, bis die Mannschaft sich richtig eingespielt hat. Trotz der widrigen Umstände gehen wir mit einer ordentlichen Portion Selbstvertrauen in die Saison. Wir wollen die gute Platzierung aus dem Vorjahr bestätigen und vielleicht sogar noch verbessern. Einen klaren Favoriten auf die Meisterschaft lässt sich in diesem Jahr im Vorfeld schwer benennen. Gute Chancen haben sicherlich die SG Spanbeck/Billingshausen und die SG Zweidorf/Bortfeld. Ebenfalls weit vorne erwarte ich den MTV Moringen, die sich mit Rückkehrer Clemens Warnecke verstärkt haben und über eine gute Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern verfügen.

Nachdem wir bei der Pflichtveranstaltung HVN-Pokal mit einem Rumpfkader antreten mussten, sieht die Situation für das Auswärtsspiel beim heimstarken VfL Lehre ein bisschen besser aus. Nichtsdestotrotz weilt Gerrit Marris auf Hochzeitsreise, der Einsatz von Tim Tillack ist fraglich und Felix Büttner geht angeschlagen in die Partie.

 

In Lehre haben wir uns in den letzten Jahren nicht mit Ruhm bekleckert, das wollen wir in dieser Saison ändern. Es gilt dabei, dass Tempospiel des VfL zu unterbinden. In der Abwehr müssen wir an die Leistung der Vorwoche anknüpfen. Im Angriff muss in den übrigen Trainingseinheiten noch an der Feinabstimmung gearbeitet werden. In den Testspielen erlaubten wir uns hier viel zu viele leichte Ballverluste durch Risiko- und Schönheitspässe. Genau auf solche Pässe wird der VfL Lehre mit ihrer offensiven Deckung lauern, um einfache Tore zu erzielen.

Wir wollen aus einer sicheren Abwehr heraus das bereits gut funktionierende Tempospiel über die erste Welle forcieren. Hier taten sich in der Vorbereitung besonders Torhüter Lionel Lütgering und Linksaußen Marcel Waschke hervor. Im Positionsangriff müssen wir uns zunächst einmal auf die einfachen Dinge besinnen. Sollte uns dies gelingen, so haben wir gute Chancen in Lehre zu bestehen.
(Steffen Slabon)

 


 

Herren - HVN-Pokal:
13:00 Uhr: HSG oha - MTV Groß Lafferde 8:16 (3:9)

14:40 Uhr: MTV Groß Lafferde - TV Jahn Duderstadt
Das Spiel fiel aufgrund der kurzfristigen Absage des TVJ aus.

16:20 Uhr: MTV Groß Lafferde - SV Sportfreunde Söhre 10:11 (7:4)

 

Überraschend haben wir die erste Runde im Pokal überstanden. Mit nur einem Auswechselspieler standen wir der HSG Oha und den Sportfreunden aus Söhre, beide mit vollem Kader, als krasser Außenseiter gegenüber. Der Verein mit dem kürzesten Anreiseweg, der TV Jahn Duderstadt, hat mehr als kurzfristig die Teilnahme abgesagt. Für einen ambitionierten Oberligisten aus der Region, mit mehreren ausländischen Spielern eigentlich ein Armutszeugnis.

 

Im ersten Spiel standen wir dem motivierten Gastgeber gegenüber. Scheinbar hatte man uns etwas unterschätzt. Gestützt auf eine sichere Abwehr und einen überragendem Lionel Lütgering im Tor setzten wir uns schnell ab und so stand es zur Halbzeit 9:3. Man erwartete für die zweiten 15 Minuten einen Sturmlauf der HSG, den konnten wir allerdings erfolgreich unterbinden. Georg Strub führte im Angriff klug Regie und machte in der Abwehr zusammen mit Neuzugang Christian Preen den Laden dicht. Die Würfe der HSG waren leichte Beute für unsere Torhüter und die schnellen Marcel Waschke und Robert Schröder sorgten per Konter für einfache Tore. Am Ende ein verdienter Sieg, der bei konsequenteren Chancenauswertung noch höher hätte ausfallen können.

 

Im zweiten Spiel setze sich der Gastgeber dann mit 11:9 gegen Söhre durch und somit hätte uns eine Niederlage mit fünf Toren zum Weiterkommen gereicht.

 

Die Sportfreunde gingen nach der Niederlage mit Wut im Bauch ins Spiel. Allerdings hielten wir dem Druck stand. Nach der 2:1-Führung der Söhrer übernahmen wir die Kontrolle und setzten uns Tor um Tor ab. Stark in dieser Phase wieder die Abwehr im Zusammenspiel mit Lionel Lütgering im Tor und das daraus resultierende Konterspiel. Mit einer verdienten Führung gingen wir in die Pause. In der zweiten Halbzeit übernahm der SVS dann die Kontrolle, wir konnten jedoch stets in Führung bleiben. Am Ende machte sich dann der dünne Kader bemerkbar und es kam zu einigen leichten Fehlern. Mit der letzten Aktion erzielten die Söhrer dann den Siegtreffer per Konter.

 

Am Ende steht allerdings eine überzeugende Leistung gegen zwei starke, höherklassige Gegner. Die Abwehrleistung gilt es beim Saisonauftakt zu wiederholen. Im Angriff muss man noch an der Feinabstimmung arbeiten.

 

Einen faden Beigeschmack hat jedoch der TV Jahn Duderstadt hinterlassen: Der Handballverband sollte sich Gedanken machen, ob man den Pokal in dieser Form weiterführt. (Steffen Slabon)

 


 

Jubiläumsspiel:

Groß Lafferder Kempator beim Jubiläumsspiel gegen die RECKEN

Die Groß Lafferder Sportanlage war nicht wiederzuerkennen. Viele Helfer hatten das Sportgelände in ein tolles Ambiente verwandelt. Gut vorbereitet, freuten sich alle Beteiligten, dass der Anpfiff näher rückt. Bereits um 11:00 Uhr fuhr das erste Auto der TSV Burgdorf vor. Die Burgdorfer MB-Jugend trainierte vor dem eigentlichen Vorspiel in der Groß Lafferder Sporthalle. Viele Lafferder Handballtrainer saßen auf der Tribüne und schauten sich das Training an.

 

Ein paar Stunden später füllte sich die Sportanlage. Die allerletzten Restkarten waren bereits verkauft als das Vorspiel der MA-Jugend startete. Während in der Sporthalle das Vorspiel auf Hochtouren lief, schlängelte sich der Burgdorfer Mannschaftsbus seinen Weg durch die zugeparkten Straßen. Die Oberligamannschaft um Trainer Dennis Bühn zeigte einen couragierten Auftritt. Vor den Augen der Burgdorfer Handballstars und dem spanischen Toptrainerduo Carlos Ortega und Iker Romero setzte sich die MA-Jugend in einem engen Spiel mit 34:32 durch.

 

Um 18:00 Uhr begann dann das Hauptspiel: In der restlos ausverkauften Sporthalle „Am Lafferder Busch“ zeigte sich der Gast aus der Landeshauptstadt mitunter kompromisslos und erspielte sich einen lockeren 16:42-Start-Ziel-Sieg (Halbzeitstand: 6:18). Vor allem die Heimmannschaft begeisterte ihre Fans. Mit 16 geworfenen Toren wurde die eigene Zielvorgabe mehr als erreicht. Im Vorfeld hatte Trainer Kai-Olaf „Kante“ Reinemann die Losung ausgegeben, mehr als zehn Tore zu werfen und weniger als 40 Gegentore zu kassieren.

 

Nachdem der Bundesligist über 1:6 auf 2:12 erhöhte, sollte so etwas wie eine kleine Aufholjagd starten. Es war Lionel Lütgering, der im Tor mehrere Siebenmeter und einige Bälle der RECKEN stark hielt und somit seine Mannschaft weiter motivierte. In der Folge wurde der eigene Torabschluss mutiger gesucht und Malte Semisch im Burgdorfer Tor ein paar Mal überwunden. Der einzige Wehrmutstropfen des Spiels ereignete sich in der 22. Minute: Bei einer Abwehraktion zog sich Linkshänder Tino Mrasek einen Cut am Kinn zu, der im Peiner Klinikum mit mehreren Stichen genäht werden musste.

 

Zu Beginn der zweiten Halbzeit zogen Kai Häfner und Co. die Zügel stärker an. Im Jubiläumsspiel ließ sich das Geburtstagskind keinesfalls abschütteln und spielte weiter engagiert mit. Mitte der zweiten Halbzeit gelang der Groß Lafferder Mannschaft sogar ein 4:0-Lauf und verkürzten somit auf 10:24. Der Höhepunkt des Spiels lag dann auch auf Seiten des Gastgebers. Einen sehenswerten Pass verwandelte Linksaußen Tim Tillack mit einem tollen Kempa. Tim fing hierbei den Ball im Flug und verwandelte kompromisslos in die lange untere Ecke. Im direkten Gegenangriff ging anschließend ein Raunen durch die Tribüne als der Unterarmwurf von Olympiasieger Morten Olsen krachend unter der Latte einschlug. Die Schlusspunkte der Partie setzten auf Groß Lafferder Seite Christoph Meyer mit einem Gegenstoßtor und auf Burgdorfer Seite Ilija Brozovic mit seinem dritten verwandelten Siebenmetertor.

 

Im Anschluss an das Jubiläumsspiel zeigten sich die Bundesligastars volksnah und waren in der Sporthalle von vielen Fans umringt. Kein Autogramm- oder Fotowunsch blieb unerfüllt. Bei ausgelassener Stimmung blieben viele Zuschauer noch lange in den Abend hinein an der Sporthalle und genossen die gesellige Stimmung. Der 1. Vorsitzende Andreas Winkler zeigte sich nach Spiel auch hochzufrieden: „Mit dem Sieg der MA im Vorspiel startete dieser Tag super. Nicht zu toppen war das tolle Spiel unserer 1. Herren und natürlich der volksnahe und sympathische Auftritt der RECKEN!“ Auch der Aufbruch der Burgdorfer Handballstars tat der guten Stimmung keinen Abbruch. Am Horizont dämmerte es bereits leicht als die Party nach dem Jubiläumsspiel zuende ging.

 

Damit können die Jubiläumswochen nun beginnen. Am 12.08.2017 steigt der große Jubiläums-Festtag, an dem der MTV sein 125-jähriges Jubiläum gebührend feiern wird. Nochmals möchten wir uns bei allen Helfern und Sponsoren bedanken, die diesen unvergesslichen Tag ermöglicht haben. „Man kann es gar nicht oft genug wiederholen: Wir sind unendlich dankbar, dass wir mit dem Gleitz Verlag einen tollen Partner haben, der uns solche Spiele ermöglicht“, bedankt sich Andreas Winkler noch einmal für die gelungene Organisation des Spiels. Fotos von dem Tag gibt es in der Bildergalerie.

 

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Olympia- und Champions-League-Sieger vor Gastspiel am Lafferder Busch

Kai Häfner & Co. gratulieren MTV zum 125-jährigen Jubiläum / noch Restkarten vorhanden

 

Am 29.07.2017 ist es soweit: Mit dem „Jubiläumsspiel“ der Landesliga-Mannschaft des MTV Groß Lafferde gegen den DKB-Handballbundesligisten TSV Hannover-Burgdorf steht ein weiterer Höhepunkt des diesjährigen Jubiläumsjahres an. Anlässlich des 125-jährigen Groß Lafferder Vereinsgeburtstages begrüßt der MTV Groß Lafferde die Handballprofis aus der Landeshauptstadt am Lafferder Busch. Anpfiff des Herrenspiels ist um 18:00 Uhr. Das Vorspiel der Groß Lafferder Oberliga-MA-Jugend gegen die MB-Jugend der TSV Burgdorf beginnt um 16:00 Uhr.

 

Möglich wird dieses Jubiläumsspiel erst durch den großartigen Einsatz des Gleitz Verlags aus Hoheneggelsen. Zusammen mit den beiden Hauptsponsoren, der Sparkasse Hildesheim Goslar Peine und REWE, ermöglicht der Verlag von Gründer Karl-Heinz Gleitz dieses Spiel. „Wir freuen uns bereits riesig auf diesen Tag und sind sehr dankbar, dass wir mit dem Gleitz Verlag einen Partner haben, der uns diese Möglichkeit bietet“, zeigt sich beim 1. Vorsitzenden Andreas Winkler bereits die Vorfreude auf den letzten Samstag im Juli.

 

Während normalerweise die Gegner der Groß Lafferder Landesliga-Herren aus dem Plesseland (HSG Spanbeck/Billingshausen), aus dem Elm oder dem heimischen Peiner Landkreis kommen, werden dieses Mal mehrere Olympiasieger, Welt- & Europameister und Champions League-Gewinner den Groß Lafferdern gegenüberstehen. Erklärtes Ziel der Mannschaft um Trainer Kai-Olaf Reinemann ist es hierbei mehr als zehn Tore zu werfen und im Idealfall weniger als 40 Gegentreffer zu kassieren. Für den Groß Lafferder Kreisläufer Lukas Bühn wird das Spiel hierbei zum Wiedersehen mit Timo Kastening, der seit einigen Jahren bei den RECKEN auf der Rechtsaußenbahn für Wirbel sorgt. Kastening schaffte in den letzten Jahren den Sprung aus der hervorragenden Burgdorfer Jugend in den Bundesligakader. Zusammen spielten Lukas und er fünf Jahre in der Burgdorfer-Jugend und gewannen dort mehrere Meisterschaften und spielten zwei Jahre lang in der Jugendbundesliga.

Ankündigungsplakat Jubiläumsspiel

 

Neu bei den RECKEN ist auch das Trainerduo: Nach der glücklosen Rückrunde führen jetzt die beiden Spanier Carlos Ortega und Iker Romero Regie auf der Bank. Die beiden spanischen Tophandballer (u.a. hundertfache Nationalspieler, Medaillengewinner der Olympischen Spiele) übernehmen damit das Zepter von Jens Bürkle.

 

„Man merkt es immer mehr: Die Vorfreude auf diesen tollen Tag steigt mit jeder Minute, die die Wartezeit kürzer macht“, freut sich Andreas Winkler auf das Jubiläumsspiel. „Seit einigen Jahren spielen wir in der Jugend immer wieder gegen die Nachwuchs-RECKEN. Mit dem Jubiläumsspiel kommt nun ein weiterer, unvergesslicher Moment für alle dazu.“ Für das Spiel gibt es noch Restkarten. Diese können zu den Vorverkaufspreisen an der Kasse hinterlegt werden und einfach am 29.07.2017 abgeholt und bezahlt werden. Interessenten können ihre Vorbestellung unter abgeben. Die Kartenpreise liegen bei 11 € bzw. 7 € (ermäßigt). Aber nicht nur die Groß Lafferder Handballer sind voller Vorfreude. Diese teilt auch Oliver Kroll vom Gleitz Verlag: „Wir freuen uns auf einen tollen Tag mit Spitzenhandball in einer vollen Sporthalle ‚Am Lafferder Busch‘ und können es kaum noch erwarten.“